Studien 2011
Fast alle
Masthähnchen bekommen Antibiotika
Vegetarische Ernährung, körperliche Aktivität reduziert Diabetesrisiko
Verändertes Verhalten
durch Toxoplasmose
Ernährungsgewohnheiten und Kopf-/ Halstumore
Ernährung
und Risiko für entzündliche Darmerkrankungen
Hämeisen und das Risiko für Karzinome von Speiseröhre und Magen
Ist der Harnwegsinfekt eine
Zoonose?
Bessere Blutfettwerte bei Kindern mit vegetarischer
Kost
Rotes Fleisch fördert Pankreaskarzinom
Vegetarische
Ernährungsformen und Diabetes
Fleischverzehr und
Risiko für Prostatakrebs
Wer gerne
Fleisch isst, trägt ein erhöhtes Diabetes-Risiko
Vegetarische Ernährung
schützt gegen Darmdivertikel
Rotes Fleisch/ Fleischprodukte und
Kolorektalkarzinom
Entzündungsaktivität und Ernährung
Ernährung und
Typ-2-Diabetes
Fleischverzehr und Brustkrebs
Rotes Fleisch und
Schlaganfallrisiko
Cholesterinzufuhr schädigt Gehör
Übersäuerung und Ernährung
Vegetarische Kost besser als Mischkost bei Typ-2-Diabetes
Metabolisches
Syndrom seltener bei Vegetariern
Kataraktrisiko und Ernährung
Eisenzufuhr aus Fleisch erhöht Risiko für metabolisches Syndrom
Gebärmutterkrebs und Fleisch
Gebratener Fisch erhöht
Schlaganfallrisiko
Ernährungsmuster und
Typ-2-Diabetes
Fast Food fördert das
Depressionsrisiko
Fast Food macht dumm
Vegetarische Ernährung hat günstigen Effekt bei chronischer Nierenerkrankung
Fleischkonsum fördert
Arteriosklerose
Pflanzenbetonte Ernährung vermindert Frakturrisiko
Homocystein und
vegetarische Ernährung
Proteinaufnahme und
Körpergewicht
Fast alle Masthähnchen
bekommen Antibiotika
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| Bild: Nico
Lubaczowski, pixelio |
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Eine Studie im Auftrag des NRW-Verbraucherschutzministeriums hat
alarmierende Daten geliefert: 96,4 Prozent der Tiere aus den
untersuchten NRW-Betrieben waren mit Antibiotika behandelt worden. Nur
vier Prozent der Masthähnchen waren antibiotikafrei. Die erwähnte Studie
ist die erste Untersuchung in Deutschland, die den Einsatz von
Antibiotika in der Hähnchenmast systematisch und umfassend untersuchte.
|
Die Studienergebnisse sind auf ganz
Deutschland übertragbar. Der Einsatz von Antibiotika ist deshalb so
problematisch, weil eine weltweite Zunahme von resistenten Keimen beobachtet
wird. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sterben jährlich mehr als
15.000 Menschen in Deutschland wegen multiresistenter Keime. Während der
Lebensdauer der Tiere (30 bis 35 Tage) kam häufig sogar eine Vielzahl von
Wirkstoffen zum Einsatz, darunter teilweise bis zu acht verschiedene
Antibiotika. Jährlich werden rund 1.000 Tonnen Antibiotika in der Tiermast
eingesetzt.
Referenz:
scinexx.de: Fast alle Masthähnchen bekommen Antibiotika, 16.11.2011
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Vegetarische Ernährung, körperliche Aktivität reduziert Diabetesrisiko
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| Bild: Luise,
pixelio.de |
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Wissenschaftler der Loma Linda University untersuchten bei Amerikanern
schwarzer Hautfarbe den Einfluss der Ernährung und der körperlichen
Aktivität auf das Diabetesrisiko. Menschen schwarzer Hautfarbe haben ein
signifikant höheres Diabetesrisiko im Vergleich zu Menschen weißer
Hautfarbe. Die californischen Wissenschaftler analysierten die Daten von
7.172 Siebentageadventisten schwarzer Hautfarbe. |
Die Veganer unter ihnen hatten ein um 70
Prozent reduziertes Diabetesrisiko, Vegetarier ein um 53 reduziertes Risiko.
Regelmäßige Bewegung senkte das Risiko nur um 35 Prozent. Außerdem wurden
auch die Daten von 34.215 Adventisten anderer Hautfarbe ausgewertet. Auch
hier zeigte sich ein vermindertes Diabetesrisiko bei veganer/ vegetarischer
Ernährung. Die Wissenschaftler der Loma-Linda University erklärten, dass der
Schutzeffekt der vegetarischen Ernährung wohl wesentlich durch
ballaststoffreiche Nahrungsmittel erklärbar sei. Auch Vollwertprodukte
würden die Blutzuckerkontrolle verbessern.
Referenz:
Medical News Today, 03.11.2011: Vegetarian diet, exercise, reduces diabetes
risk in african americans.
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Verändertes Verhalten
durch Toxoplasmose
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| Bild: SiepmannH,
pixelio.de |
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Die Toxoplasmose ist eine Erkrankung, die über Katzenkot bzw. über den
Verzehr von rohem Fleisch oder rohen Wurstwaren übertragen wird. In
Deutschland gelten etwa 50 Prozent der Menschen als
toxoplasmose-verseucht. Die Infektion wird in der Regel nicht bemerkt,
da sie vermeintlich ohne erkennbare Symptome verläuft. In den letzten
Jahren wurden bereits mehrere Studien publiziert, unter anderem von der
Prager Karls Universität, in |
|
denen sich zeigte, dass sich eine Toxoplasmoseinfektion nachteilig auf
die Psyche auswirkt. Bei Mäusen oder Ratten führt eine
Toxoplasmoseinfektion zu einer deutlichen Verhaltensänderung, so dass
Katzen die Nagetiere leichter fangen können. |
Wissenschaftler der University of Litz
konnten jetzt ermitteln, wie der Toxoplasmose-Parasit die Hirnchemie
beeinflusst. Bisher war bekannt, dass der Parasit nachweislich in die
Produktion des Nervenbotenstoffes Dopamin eingreift. Die britischen Forscher
konnten jetzt in Laborkulturen zeigen, dass Toxoplasmazellen die
Dopaminproduktion von Hirnzellen deutlich erhöhten. Je mehr Parasiten sich
in der Zellkultur befanden, desto höher lag auch die Dopaminproduktion. Die
Parasiten produzieren das Enzym Tyrosinhydroxylase, das die Produktion von
Dopamin in infizierten Zellen erhöht.
Dies ist die erste Studie, die darauf hindeutet, dass ein Parasit den
Dopaminsignalweg direkt beeinflussen kann. Fehlfunktionen im
Dopaminstoffwechsel können schwerwiegende Auswirkungen auf das menschliche
Verhalten haben, zumal sich die Toxoplasmoseparasiten gerne im limbischen
System ansiedeln. Schon längere Zeit gibt es die Vermutung, dass manche
Schizophreniepatienten aufgrund einer Toxoplasmoseinfektion an dieser
Krankheit leiden.
Referenz:
Sueddeutsche.de: Wie Parasiten die Hirnchemie verändern; 07.11.2011
Kommentar:
Wer keine Toxoplasmose bekommen möchte, muss auf rohes Fleisch, Rohwürste,
schlecht durchgartes Fleisch etc. verzichten.
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Ernährungsgewohnheiten und Kopf-/ Halstumore
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| Bild: Rudolpho
Duba, pixelio.de |
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Wissenschaftler des Imperial College London untersuchten den Einfluss
von Ernährungsgewohnheiten auf das Risiko für Kopf-/ Halstumore. In die
Studie wurden 14.500 Krankheitsfälle und 22.737 Kontrollpersonen mit
einbezogen. Ein hoher Verzehr von Obst und Gemüse hatte einen
protektiven Effekt gegen Tumore im Kopf-/ Halsbereich. Der Verzehr vom
roten Fleisch und von Fleischwaren war positiv mit dem Erkrankungsrisiko
assoziiert. |
Referenz:
Chuang SC et al.: Diet and the risk of head and neck cancer: a pooled
analysis in the INHANCE consortium. Cancer Causes Control, 20.10.2011
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Ernährung
und Risiko für entzündliche Darmerkrankungen
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| Bild: Stephanie
Hofschläger, pixelio.de |
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Dänische Wissenschaftler untersuchten in einer umfangreichen
Literaturstudie Risikofaktoren für entzündliche Darmerkrankungen. Eine
Ernährung mit einem hohem Anteil tierischer Proteine ist mit großer
Wahrscheinlichkeit mit einem erhöhten Risiko für entzündliche
Darmerkrankungen assoziiert sowie mit deren Rückfälle. Die dänischen
Wissenschaftler empfehlen eine Überprüfung dieser Resultate in anderen
Ländern. |
Referenz:
Andersen V. et al.: Diet and risk of inflammatory bowel disease. Dig Liver
Dis., 02.11.2011
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Hämeisen und das Risiko für Karzinome von Speiseröhre und Magen
 |
| Bild: Singe
Kremer, pixelio.de |
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Bekanntlich kann Eisen oxidativen Stress und DNA-Schäden hervorrufen.
US-Wissenschafter aus Nebraska untersuchten jetzt den Einfluss der
Eisen- und Hämeisenaufnahme auf das Tumorrisiko von Speiseröhre und
Magen. Die Gesamteisenaufnahme war mit keinem erhöhtem Tumorrisiko
verbunden. Das Tumorrisiko wurde aber durch eine hohe Zufuhr von
Hämeisen signifikant erhöht, eine Eisenverbindung, die aus Fleisch und
Wurst stammt. |
Referenz:
Ward MH et al: Heme iron from meat and risk of adenocarcinoma of the
esophagus and stomach. Eur J Cancer Prev., 31.10.2011
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Ist der Harnwegsinfekt eine
Zoonose?
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| Bild: Paul
Hakimata, aboutpixel.de |
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Vor kurzem wurde die Vermutung geäußert, dass Colibakterien, die
Harnwegsinfekte hervorrufen, aus dem Fleisch und von Tieren stammen.
Dänische Wissenschaftler untersuchten diesen Verdacht in einer Studie.
Dabei zeigte sich, dass die Colistämme von verschiedenen Tierarten, z.B.
von Hühnern und Schweinen, sehr genau mit den Erregerstämmen
übereinstimmten, die in Urinkulturen und Blasenkulturen von Menschen
nachgewiesen wurden. |
Die Studie zeigte also einen klonalen
Zusammenhang zwischen E. Coli aus Fleisch und aus dem menschlichen
Organismus. Dies ist ein solider Beweis dafür, dass Harnwegsinfekte Zoonosen
sind. Die Verbreitung der Colistämme dürfte von kontaminiertem Fleisch
ausgehen.
Kommentar:
Das bedeutet allerdings nicht, dass Vegetarier keine Harnwegsinfektionen mit
Colibakterien bekommen können, da ja Gemüsepflanzen sehr häufig mit Gülle
und weiteren Derivaten gedüngt werden.
Referenz:
Jakobsen L et al.: Is Escherichia coli urinary tract infection a zoonosis?
Proof of direct link with production animals and meat; Eur Clin Microbiol
Infect Dis. 2011 Oct 28
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Bessere Blutfettwerte bei Kindern mit
vegetarischer Kost
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| Bild: Steffi Pelz,
pixelio.de |
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Polnische Wissenschaftler untersuchten verschiedene
Stoffwechselparameter des Fettgewebes bei Kindern, die sich entweder
vegetarisch oder gemischt ernährten. Die Kinder mit vegetarischer
Ernährung hatten eine niedrigere Fett- und höhere Kohlenhydrataufnahme
im Vergleich zu den Mischköstlern. Die Konzentrationen von
Gesamtcholesterin LDL und Trigylceriden erwiesen sich als signifikant
niedriger als bei den Mischköstlern, |
|
besonders wenn diese übergewichtig waren.
|
Die
Serumkonzentration von Leptin lag bei den vegetarischen Kindern signifikant
niedriger. Die Konzentrationen des löslichen Leptinrezeptors und des
Adiponektins waren höher. Die Wissenschaftler beobachteten, dass die
Leptinspiegel positiv mit dem Body-Mass-Index und der Fettmasse der Kinder
korrelierte. Der lösliche Leptinrezeptor korrelierte negativ.
Als Ergebnis der Untersuchung ist festzuhalten, dass der Ernährungsstil bei
Kindern nicht nur den Body-Mass-Index und das Lipidprofil beeinflusst,
sondern auch die Serumkonzentration von Botenstoffen des Fettgewebes.
Referenz:
Ambroszkiewcz et al.: Serum concentration of adipocytokines in prepubertal
vegetarian and omnivorous children; Med Wieku Rozwoi. 2011 Jul- Sep; 15(3 Pt
1): 326-34
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Rotes Fleisch fördert Pankreaskarzinom
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| Bild: Romy2004,
pixelio.de |
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Polnische Wissenschaftler führten eine Metaanalyse von Studien durch,
die sich mit den Zusammenhängen zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem
Auftreten des Pankreaskarzinoms beschäftigten. Eine Metaanalyse von 11
Fall-Kontrollstudien zeigte, dass die Aufnahme von rotem Fleisch das
Pankreaskarzinomrisiko um 48 Prozent erhöhte. Ein reichlicher Verzehr
von Gemüse und Obst verminderte das Risiko um 38 Prozent. |
Referenz:
Paluszkiewicz P et al.: Main dietary compounds and pancreatic cancer
risk. The quantitative analysis of case-control and cohort studies;
Cancer Epidemiol 2011 Oct 20 |
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Vegetarische
Ernährungsformen und Diabetes
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| Bild: Joujou,
pixelio.de |
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Wissenschaftler der Loma Linda University untersuchten bei Teilnehmern
der Adventist-Health-Study II die Auswirkung der Ernährung auf das
Diabetesrisiko. An der Studie nahmen 15.200 Männer und 26.187 Frauen aus
den USA und Canada teil. Zu Beginn der Studie war keiner der Teilnehmer
an Diabetes erkrankt. Die Teilnehmer der Studie wurden in verschiedene
Gruppen eingeteilt: |
Veganer,
Lacto-Ovo-Vegetarier, Semivegetarier, Mischköstler und Fischesser. Nach zwei
Jahren erfolgte eine Befragung der Studienteilnehmer hinsichtlich der
Entwicklung eines Diabetes. Die Studienteilnehmer mit schwarzer Hautfarbe
zeigten ein vermindertes Diabetesrisiko bei veganer und
lacto-ovo-vegetabiler Ernährung, hingegen hatten die Studienteilnehmer
anderer Hautfarben auch bei semivegetarischer Ernährung ein vermindertes
Risiko hinsichtlich dieser Erkrankung.
Menschen mit schwarzer Hautfarbe sind bekanntlich einem erhöhten
Diabetesrisiko ausgesetzt; dieses wurde jedoch durch vegetarische
Ernährungsformen vollständig aufgehoben.
Referenz:
Tonstad S et al.: Vegetarien diets and incidence of diabetes in the
adventist Health study-2; Nutr. Metab Cardiovas Dis. 2011 Oct 7
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Fleischverzehr und
Risiko für Prostatakrebs
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| Bild: Rainer
Sturm, pixelio.de |
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US-Wissenschaftler der „National Institutes of Health“ untersuchten
einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Fleischverzehr und dem Risiko
für Prostatakrebs bei Amerikanern afrikanischer Abstammung. Dabei zeigte
sich, dass rotes Fleisch, das mit hohen Temperaturen zubereitet wurde,
mit einem erhöhten Risiko für das Prostatakarzinom assoziiert ist.
|
|
Auch die Aufnahme des heterozyklischen
Amins DiMeQx war positiv mit dem Prostatakrebs verbunden.
|
Referenz:
Major JM et al.: Patterns of meat intake and risk of prostate cancer among
african-americans in a large prospective study; Cancer Causes Control. 2011
Oct 5
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Wer gerne
Fleisch isst, trägt ein erhöhtes Diabetes-Risiko
 |
| Bild: Carsten
Jünger, pixelio.de |
|
Wissenschaftler kommen erneut zu dem
Ergebnis, dass der Konsum von rotem Fleisch ein erhebliches
Diabetes-Risiko in sich birgt. Ein internationales Forscherteam
veröffentlichte im „American Journal of Clinical Nutrition“ das Ergebnis
einer entsprechenden Langzeitstudie mit 200.000 Teilnehmern: 37.083
Menschen in der Health Professionals Follow-Up Study (1986-2006), 79.570
Frauen in der Nurses Health Study I (1980-2008), und 87.504 Frauen in
der Nurses Health Study II (1991-2005). |
Wer viel rotes Fleisch verzehrt, zu dem z.B.
Rindersteaks oder Lammkoteletts gehören, sind einem erhöhten Risiko für
Diabetes mellitus Typ 2 ausgesetzt. Es steigt im Vergleich zu den Personen,
die diese Fleischsorte nicht mögen, um 8 - 16 Prozent, wenn täglich 100
Gramm rotes Fleisch verzehrt werden. Wer hingegen Wurstwaren aus rotem
Fleisch bevorzugt, den trifft es noch härter: Pro 50 Gramm Wurst steigt das
Risiko für Altersdiabetes um 25 bis 40 Prozent an.
Die Ergebnisse dieser Studie wurden durch eine Metaanalyse mit 44.101
Teilnehmern und 28.228 Diabetes-Fällen bestätigt.
Referenz:
An Pan et al.: Red meat consumption and risk of type 2 diabetes: 3 cohorts
of US adults and an updated meta-analysis; Am J Clin Nutr., First published
August 10, 2011, doi: 10.3945
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Vegetarische
Ernährung schützt gegen Darmdivertikel
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|
Bild: Eva Kaliwoda, pixelio.de |
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Bekanntlich führt eine ballaststoffarme Ernährung zu Darmdivertikeln.
Darunter versteht man Ausstülpungen im Darm, in denen sich unter
Umständen eine Entzündung (Divertikulitis) bilden kann. Schon länger
gibt es Hinweise dafür, dass Vegetarier an diesem Leiden seltener
erkranken als Fleischesser, was aber bisher noch nicht ausreichend
belegt worden war. |
Wissenschaftler der Universität Oxford
werteten jetzt die Daten von 47.000 britischen Erwachsenen der
EPIC-Oxford-Studie aus. Dabei zeigte sich eindeutig, dass eine
vegetarische Kost und eine hohe Zufuhr von Ballaststoffen mit einem
geringeren Risiko für die Divertikulose assoziiert war. Die Vegetarier
hatten ein um ein Drittel geringeres Risiko.
Referenz:
scienceDaily (July 20, 2011): Vegetarian diet may protect against common
bowel disorder |
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Rotes
Fleisch/ Fleischprodukte und Kolorektalkarzinom
 |
| Bild:
Dieter Schütz, pixelio.de |
|
Wissenschaftler des Imperial College London untersuchten in einer
Metaanalyse von prospektiven Studien den Zusammenhang zwischen Darmkrebs
und Fleischverzehr. Eine hohe Zufuhr von rotem Fleisch und von
Fleischprodukten war erwartungsgemäß mit einem signifikant erhöhten
Risiko für das Kolorektalkarzinom und das Rektalkarzinom assoziiert. Die
Evidenz dieser Metaanalyse ist so eindeutig, dass eine Einschränkung des
|
|
Verzehrs von rotem Fleisch/
Fleischprodukten zur Vorbeugung des Kolorektalkarzinoms empfohlen werden
kann. |
Referenz:
Chan DS et al: Red and processed meat and colorectal cancer incidence:
meta-analysis of prospective studies; PloS one. 2011; 6(6) e20456
Kommentar:
Einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von rotem Fleisch und
dem Kolorektalkarzinom hat man ja bereits schon seit vielen Jahren
nachgewiesen. Warum muss dies eigentlich immer wieder neu untersucht werden?
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Entzündungsaktivität und
Ernährung
 |
| Bild: Rainer
Sturm, pixelio.de |
|
Wissenschftler der Loma Linda University untersuchten die
Entzündungsaktivität bei 508 Männern und Frauen im Rahmen der
Adventist-Health-Studie II. Unter den Studienteilnehmern waren 62
Prozent weißer Hautfarbe und 38 Prozent schwarzer Hautfarbe. Die
dunkelhäutigen Studienteilnehmer hatten im Vergleich zu den weißen
Studienteilnehmern höhere Spiegel von CRP und Interleukin 6, woraus man
auf eine höhere Anfälligkeit für |
entzündliche Erkrankungen schließen kann.
Eine vegetarische Ernährung war mit niedrigeren CRP-Spiegeln assoziiert,
körperliche Bewegung mit höheren Interleukin-10-Spiegeln.
Referenz:
Paalani M et al.: Determinants of inflammatory markers in a bi-ethnic
population; Ethn Dis. 2011 Spring; 21(2): 142-9 |
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Ernährung und Typ-2-Diabetes
 |
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Bild:
knipseline, pixelio.de |
|
Der Typ-2-Diabetes gehört zu den wichtigsten vermeidbaren Erkrankungen
und entwickelt sich zunehmend zu einem großen Problem der Gesundheit.
Spanische Forscher beschäftigen sich mit der Frage, welche
Ernährungsgewohnheiten sich für die Prävention des Diabetes mellitus
eignen. Die Wissenschftler fanden keine universale Ernährungsstrategie
zur Vermeidung des Typ-2-Diabetes; eine sinnvolle Ernährungsweise
besteht aber in jedem Fall |
|
in einer Reduzierung von Fleisch und Wurst
sowie in einer erhöhten Aufnahme von Obst und Gemüse einschließlich
Vollkornprodukten und Nüssen.
Referenz:
Salas-Salvadó J et al.: The role of diet in the prevention of type 2
diabetes; Nutr. Metab Cardiovasc Dis. 2011 Jul 9 |
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Fleischverzehr und Brustkrebs
 |
|
Bild:
Rainer Sturm, pixelio.de |
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Im Rahmen der Nashville Breast Health Study wurde untersucht, inwieweit
sich der Fleischverzehr auf das Brustkrebsrisiko auswirkte. In die
Studie wurden 2386 Frauen mit Brustkrebs und 1703 gesunde Frauen
einbezogen. Eine hohe Zufuhr von rotem Fleisch war mit einem signifikant
erhöhten Bruskrebsrisiko assoziiert, wobei die Assoziation für
postmenopausale Frauen noch stärker war als für Frauen vor der
Menopause. Auch die Zufuhr verschiedener |
|
mutagener Substanzen aus dem Fleisch war
signifikant mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko assoziiert. |
Referenz:
Fu Z et al.: Well-done meat intake and meat-derived mutagen exposures in
relation to breast cancer risk: the Nashville Breast Health Study; Breast
Cancer Rs Treat. 2011 May 3
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Rotes Fleisch und
Schlaganfallrisiko
 |
|
Bild:
Rainer Sturm, pixelio.de |
|
Der Verzehr von rotem Fleisch und von Fleischprodukten ist an der
Entstehung verschiedener Erkrankungen beteiligt. Schwedische
Wissenschaftler untersuchten jetzt, inwieweit der Verzehr von rotem
Fleisch und von Fleischprodukten das Schlaganfallrisiko bei Männern
beeinflusst. Dazu wurden über 40.000 Männer im Alter zwischen 45 und 79
Jahren über einen Zeitraum von zehn Jahren beobachtet. Dabei konnte
festgestellt werden, dass der |
|
Verzehr von Fleischwaren positiv mit dem
Schlaganfallrisiko assoziiert war. Das heißt: Je höher der Fleischkonsum
war, desto höher war auch das Schlaganfallrisiko. |
Referenz:
Larsson SC: Red meat consumption and risk of stroke in Swedish women; Am J
Clin Nutr. 2011 Jun 8
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Cholesterinzufuhr schädigt Gehör
 |
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Bild:
Marika, pixelio.de |
|
Im Rahmen der Blue Mountains Hearing Study wurde ein möglicher
Zusammenhang zwischen altersbedingten Hörverlusten und
Ernährungsfaktoren untersucht. Dabei zeigte sich, dass eine Ernährung
mit einer hohen Cholesterinzufuhr einen negativen Einfluss auf das
Hörvermögen ausübt. Einfach ungesättigte Fettsäuren wirkten eher günstig
auf das Hörvermögen. |
Referenz:
Bamini Gopinath et al.: Dietary intake of cholesterol is positively and use
of cholestrol-lowering medication is negatively associated with prevalent
age-related hearing loss; Journal of Nutrition, March, 24; 2011
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Übersäuerung und Ernährung
 |
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Bild:
Dr. Stephan Barth, pixelio.de |
|
Der „Western-Diet-Ernährungstil“ enthält sehr hohe Mengen an tierischen
Produkten und wenig Obst und Gemüse. Dadurch kommt es im Laufe des
Lebens zu einer Anhäufung von nichtverstoffwechselbaren Anionen und zu
einer Übersäuerung, deren Ausmaß mit zunehmendem Alter ansteigt. Die
Niere versucht, die Stoffwechselveränderungen infolge Übersäuerung
auszugleichen, wodurch es zu größeren Veränderungen in der |
Urinzusammensetzung kommt, insbesondere
auch zu einer vermehrten Calcium-, Stickstoff- und Phosphatausscheidung.
Selbst eine geringgradige Übersäuerung führt zu einer Insulinresistenz
der Muskulatur, wodurch sich die Stoffwechselveränderungen bei einem
Großteil der Bevölkerung voraussagen lassen. Eine hohe Säurebelastung
durch die Ernährung erhöht die Wahrscheinlichkeit für Diabetes mellitus,
Bluthochdruck und für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Ergebnisse
aktueller Studien bestätigen einen Zusammenhang zwischen der
Insulinresistenz und Markern der Übersäuerung.
Referenz:
Maria M Adeva, Gema Souto: Diet-induced metabolic acidosis; Clinical
Nutrition, 9 April 2011 |
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Vegetarische Kost besser als Mischkost bei Typ-2-Diabetes
 |
| Bild: Steve_ohne_S,
pixelio.de |
|
Wissenschaftler der Universität Prag untersuchten in einer Studie den
Einfluss einer vegetarischen und konventionellen Reduktionsdiät auf
Stoffwechselparameter bei Typ-2-Diabetikern. An der Studie nahmen 74
Typ-2-Diabetiker teil, die entweder eine kalorienreduzierte vegetarische
oder eine kalorienreduzierte Mischkost erhielten. Die Studie erstreckte
sich über einen Zeitraum von 24 Wochen. In der Vegetariergruppe konnten
43 Prozent der Studienteilnehmer die Diabetesmedikation verringern, bei
der anderen Gruppe waren es nur fünf Prozent. In der Vegetariergruppe
kam es zu einer stärkeren Gewichtsverminderung, zu einem größeren Abbau
der Fettdepots im Bauchraum, zu einer besseren |
|
Insulinsensitivität und zu einer stärkeren Reduzierung des oxidativen
Stresses. Eine kalorienreduzierte vegetarische Kost eignet sich also
sehr viel besser als die konventionelle Mischkost bei der Behandlung des
Typ-2-Diabetes. |
Referenz:
Kahleova H et al.: Vegetarian diet improves insulin resistance and oxidative
stress markers more than conventional diet in subjects with type 2 diabetes;
Diabet Med. 2011 May; 28(5): 549-59
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Metabolisches
Syndrom seltener bei Vegetariern
 |
| Bild: Colros on
Flickr, everystockphoto.com |
|
Von der Loma Linda University wurde eine Studie publiziert, in der bei
verschiedenen Ernährungsformen das Risiko für das metabolische Syndrom
untersucht wurde. Das metabolische Syndrom ist eine Erkrankung, die
durch hohen Blutdruck, erhöhtes LDL-Cholesterin und Triglyceride, hohe
Glucosespiegel und durch Übergewicht definiert ist. Diese Erkrankung
nimmt in den USA sehr stark zu. Die Wissenschaftler der
LOMA-Linda-University konnten das metabolische Syndrom bei 25 Prozent
der Vegetarier und bei 39 Prozent der Mischköstler nachweisen.
|
Die Vegetarier
hatten also ein 36 Prozent geringeres Risiko für diese Erkrankung.
Durchschnittlich hatten die Vegetarier auch niedrigere Spiegel von
Triglyceriden und Glucose, einen niedrigeren Bludruck und einen geringeren
Tallienumfang.
Referenz:
Medical News Tody, 14.04.2011: Study suggests metabolic syndrome
significantly less prevalent in vegetarians
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Kataraktrisiko und Ernährung
 |
| Bild: S.W.,
pixelio.de |
|
Katarakt ist eine Augenerkrankung, die mit dem Älterwerden zunimmt.
Wissenschaftler der University of Oxford untersuchten, wie sich
Ernährungsgewohnheiten auf das Erkrankungsrisiko auswirkt. In die Studie
wurden 27.670 Teilnehmer der Epic Oxford Study einbezogen. Es zeigte
sich ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Kataraktrisiko und den
Ernährungsgewohnheiten. |
Menschen mit hohem
Fleischkonsum hatten eindeutig das höchste Risiko, bei Vegetariern und
Veganern war das Risiko deutlich geringer. Die Veganer hatten insgesamt das
niedrigste Risiko für diese Augenerkrankung.
Referenz:
Appleby PN et al.: Diet, vegetarianism, and cataract risk; AM J Clin Nutr.
2011 Mar 23
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Eisenzufuhr aus Fleisch erhöht Risiko für metabolisches Syndrom
 |
| Bild: Ursula
Günther, aboutpixel.de |
|
Chinesische Wissenschaftler untersuchten Parameter des
Eisenstoffwechsels bei Patienten mit metabolischem Syndrom und
verglichen sie mit gesunden Versuchspersonen. Insgesamt konnte
festgestellt weden, dass eine hohe Eisenzufuhr infolge eines hohen
Fleischkonsums das Risiko für das metabolische Syndrom erhöht.
|
Referenz:
Xiao X et al.: Relationship of dietary iron intake, body iron overload and
the risk of metabolic syndrome; Wie Sheng Yan Jiu; 2011 Jan; 40 (1): 32-5
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Gebärmutterkrebs und Fleisch
 |
| Bild: Klaus
Steves, pixelio.de |
|
Kanadische und US-amerikanische Wissenschaftler untersuchten inwieweit
der Fleischkonsum einen Einfluss auf den Gebärmutterkrebs hatte. Trotz
der begrenzten Anzahl von Fällen kann vermutet werden, dass ein relativ
hoher Konsum von rotem Fleisch und von Fleischprodukten das Risiko für
den Gebärmutterkrebs erhöht. |
Referenz:
van Lonkuijzen L et al.: Endometrial cancer and meat consumption:
a case –cohort
study; Eur J Cancer Prev. 2011 Mar 17
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Fettreicher Ernährungsstil beeinträchtigt Herzstoffwechsel und
Hirnleistungsfähigkeit
 |
Fettreiche und kohlenhydratarme
Ernährungsformen zur Gewichtsreduktion sind gerade in Mode. In einer
Studie wurde untersucht, inwieweit ansteigende Plasmakonzentrationen der
freien Fettsäuren zu Veränderungen von Herz und Gehirn bei gesunden
Versuchspersonen führten. |
|
Bild: Ingo Anstötz, pixelio.de |
Dazu erhielten
männliche Versuchspersonen fünf Tage lang entweder eine fettreiche Kost (75
Prozent Fettkalorien) oder eine
isokalorische Standardkost (23 Prozent Fettkalorien). Die fettbetonte Kost
führte zu einem deutlichen Anstieg der Fettsäurekonzentrationen und
verschlechterte den Energiestoffwechsel des Myokards. In kognitiven Tests
zeigte sich eine Störung von Aufmerksamkeit, Reaktionsgeschwindigkeit und
Stimmung nach der fettbetonten Ernährungsform.
Referenz:
Cameron J Holloway: A high-fat diet impairs cardiac high-energy phosphate
metabolism and cognitive function in healthy human subjects; American
Society for Nutrition; January 6, 2011
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Ernährungsmuster sind mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert
 |
Portugiesische Wissenschaftler
untersuchten in Porto den Zusammenhang zwischen den
Ernährungsgewohnheiten und dem Herzinfarktrisiko und kardiovaskulären
Risikofaktoren. Dabei zeigte sich, dass ein zu geringer Verzehr von Obst
und Gemüse bei Frauen das Herzinfarktrisiko erhöhte. Bei beiden
Geschlechtern war der Verzehr von rotem Fleisch und Alkohol mit einem
vermehrten Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden.
|
|
Bild: Lilo Kapp, pixelio.de |
| |
Die Autoren der
Studie kommen zu dem Schluss, dass verstärkt auf die Bedeutung von Obst und
Gemüse für eine gesunde Ernährung hingewiesen werden sollte. Der
Alkoholkonsum scheint vermehrt mit ungesunden Ernährungsweisen
einherzugehen.
Referenz:
Oliveira A et al.: Major habitual dietary patterns are associated with acute
myocardial infarction and cardiovascular risk markers in a southern European
population; J Am Diet Assoc., 2011 Feb; 111(2): 241-50
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Weltmeere sind abgewirtschaftet
 |
Die Zahl der Raubfische in den Meeren
sinkt dramatisch. Die Weltmeere haben im letzten Jahrhundert zwei
Drittel ihrer Raubfische verloren. Geblieben ist der Fang, der in
Fischfarmen verfüttert wird: Sardinen, Sardellen und Kapelan. Ohne die
Könige der Meere – Thunfisch, Kabeljau und Barsch – gäbe es keine
Balance mehr. |
|
Bild: Uwe Walker, pixelio.de |
Bei der Suche nach
den rar gewordenen Raubfischen werden bis zu 80 Prozent des eingeholten
Fangs als Abfall beseitigt oder zur Verfütterung an Zuchtfische verwendet.
Referenz:
n-tv.de, 19.02.2011
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Verzehr von rotem Fleisch und Schlaganfallrisiko
 |
Nachdem es schon seit längerer Zeit
Hinweise gegeben hatte, dass eine hohe Verzehrmenge von rotem Fleisch
das Risiko für einige Tumorarten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht,
untersuchten jetzt schwedische Wissenschaftler, inwieweit der
Fleischverzehr auch das Schlaganfallrisiko bei Frauen beeinflusst.
|
|
Bild: Rainer Sturm, pixelio.de |
An der Studie
nahmen 34.670 Frauen teil, die über mehrere Jahre überwacht wurden. Im
Zeitraum von 10,4 Jahren traten 1.680 Fälle von Apoplex auf. Der Verzehr von
rotem Fleisch und verarbeiteten Fleischwaren war mit einem statistisch
signifikant erhöhten Risiko für Gehirninfarkte bei Frauen assoziiert.
Referenz:
Larsson SC et al.: Red meat consumption and risk of stroke in swedish women;
Stroke. 2010 Dec 16.
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Proteinzufuhr und Stimmungslage
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Proteinreiche Ernährungsformen sind
derzeit zur Gewichtsreduktion und angeblichen Verringerung von
kardiovaskulären Risikofaktoren recht beliebt. Es gab bis Dato aber
keine Daten über psychiatrisch relevante Effekte dieser Ernährungsform.
U.S-Wissenschaftler untersuchten mit Hilfe von Daten von NHANES, welchen
Einfluss die Proteinaufnahme auf die Stimmungslage hatte. |
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Bild: Rolf Handke, pixelio.de |
Dabei wurde ein
signifikanter Unterschied bei den Geschlechtern beobachtet. Bei Frauen
führte eine erhöhte Proteinzufuhr zu einem stark erhöhten Risiko für schwere
Depressionen, bei Männern hatte eine hohe Proteinzufuhr eher einen
protektiven Effekt.
Referenz:
Wolfe AR et al.: Dietary protein and protein-rich food in relation to
severely depressed mood: A 10 year follow-up of a national cohort; Prog
Neuropsychopharmacol Biol Psychiatry; 2011 Jan 15; 35(1): 232-8
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Gebratener Fisch erhöht
Schlaganfallrisiko
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Wissenschaftler der Emory University,
Atlanta, untersuchten, wie sich der regelmäßige Verzehr von gebratenem
Fisch auf das Schlaganfallrisiko auswirkte. Gebratener Fisch wird in
verschiedenen US-Bundesstaaten sehr häufig gegessen, im so genannten „Stroke
Belt“, der die Bundesstaaten Alabama, Arkancas, North Carolina, South
Carolina, Georgia, Mississippi, Tennessee und Louisiana umfasst. |
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Bild: Sebastian Karkus, pixelio.de |
Dabei zeigte sich,
dass der regelmäßige Verzehr von gebratenem Fisch mit dem Schlaganfallrisiko
korrelierte. Afroamerikaner waren davon besonders betroffen, weil sie mehr
gebratenen Fisch verzehrten als US-Bürger mit weißer Hautfarbe. Die
Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Omega-3-Fettsäuren, die eigentlich
eine Schutzwirkung gegen Schlaganfälle haben sollten, beim Braten zerstört
werden.
Referenz:
Medical News Today: Eating fried fish linked to stroke in regularly eaten;
23 Dec 2010
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Ernährungsmuster und
Typ-2-Diabetes
Im Rahmen der Health Professionals Follow-Up Study wurde untersucht, wie
sich Ernährungsformen mit niedrigem Kohlenhydratgehalt auf die Entstehung
des Typ-2-Diabetes auswirken. Dazu wurden 40.475 Studienteilnehmer über
einen Zeitraum von 20 Jahren beobachtet. Während dieser Zeit traten 2689
Fälle von Diabetes Typ-2 auf. Eine hohe Aufnahme pflanzlicher Proteine und
Fette pflanzlichen Ursprungs war nicht signifikant mit dem Risiko für
Typ-2-Diabetes assoziiert, vielmehr zeigte sich sogar ein Schutzeffekt bei
Männern unter 65 Jahren. Eine Ernährungsweise mit einer hohen Zufuhr
tierischer Proteine und Fette war hingegen positiv mit dem Diabetesrisiko
assoziiert. Wer sich also kohlenhydratarm ernähren möchte, sollte als
Protein- und Fettquelle pflanzliche Produkte wählen.
Referenz:
de Koning L et al.: Low-carbohydrate diet scores and risk of type 2 diabetes
in men; Am J Clin Nutr. 2011 Feb 10
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Fast Food fördert das Depressionsrisiko
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Spanische Wissenschaftler der
Universitäten von Navarra und Las Palmas fanden jetzt in einer Studie
heraus, dass eine Ernährungsweise mit reichlich Transfetten und
gesättigten Fettsäuren, wie sie in Fast-Food und Backwaren vorkommen,
das Depressionsrisiko erheblich erhöht.
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Bild: H.-Kroh,
pixelio.de |
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Ausgewertet wurden
die Studienergebnisse von 12.000 Probanden, die sechs Jahre lang
hinsichtlich ihrer Ernährungs- und Lebensgewohnheiten beobachtet wurden. Zu
Beginn der Studie litt keiner der Versuchsteilnehmer an Depressionen, am
Ende waren es 657.
Dabei zeigte sich, dass das Risiko, an einer Depression zu erkranken, bis zu
48 Prozent ansteigt, wenn vermehrt Lebensmitteln mit einem hohen Anteil von
Transfetten konsumiert werden. Die Autoren der Studie stellten fest, dass
das Depressionsrisiko umso mehr ansteige, je mehr von diesen Transfetten
konsumiert wird.
Erwähnenswert ist, dass in der Studie hauptsachlich Europäer teilgenommen
hatten, die in ihre Ernährung u.a. vorwiegend Olivenöl und andere
Pflanzenöle eingebaut hatten. Menschen aus den USA nehmen etwa sechs mal
mehr Transfette auf – entsprechend höher dürfte das Depressionsrisiko sein.
Referenz:
rp-online.de, 27.01.2011
Kommentar:
Gesättigte Fettsäuren kommen hauptsächlich in tierischen Produkten vor. Man
sollte das Problem jetzt nicht an Backwaren festmachen. Junk-Food besteht ja
zu einem nicht unerheblichen Anteil aus Fleisch und Fleischprodukten, was
leider aus dem Artikel von RP-Online nicht hervorgeht.
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Fast Food macht dumm
Wer überwiegend Burger, Fertigpizza
und Co. bevorzugt, läuft Gefahr, dass seine Intelligenz rapide abnimmt. Wenn
er übergewichtig ist, um so mehr.
Es ist schon länger bekannt, dass Übergewicht mit einem kleineren
Gehirnvolumen einhergeht. In Studien wurde jetzt geprüft, ob die
Gewichtszunahme zu einer Hirnschrumpfung führt oder ob ohnehin verkleinerte
Hirnregionen eine der Ursachen für das Dickerwerden sind.
Studienergebnisse haben jetzt gezeigt,
dass wahrscheinlich beides stimmt, dass aber Junkfood in Verbindung mit
Übergewicht den Hirnschrumpfungsprozess deutlich fördert.
In einer Studie unter Federführung von
Antonia Convit vom Nathan Kline Institute für Psychiatrieforschung in New
York wurde nachgewiesen, dass bestimmte Belohnungs- und Appetitzentren im
Großhirn von übergewichtigen Menschen im Vergleich zu Normalgewichtigen
kleiner sind und Strukturschäden aufweisen. Im Belohnungszentrum der
Übergewichtigen wurde vermehrt Wasser festgestellt: ein Hinweis auf erhöhte
Entzündungswerte und auch darauf, dass der Schädigungsprozess noch nicht
abgeschlossen ist.
Verglichen wurden die Gehirne von 44 Übergwichtigen mit denen von 19
Normalgewichtigen, die mittels Magnetresonanztomographie (MRT) abgebildet
wurden.
Referenz:
Spiegel online, 18.01.2011: Junkfood lässt Gehirn schrumpfen
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Vegetarische Ernährung hat günstigen Effekt bei chronischer Nierenerkrankung
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Patienten mit chronischer
Nierenerkrankung müssen ihre Phosphataufnahme einschränken, da hohe
Spiegel von Phosphor sehr gefährlich werden können.
Wissenschaftler der Indiana University verglichen den Einfluss einer
vegetarischen und einer fleischbetonten Ernährung auf den
Phosphorspiegel bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz. |
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Bild: Joujo,
pixelio.de |
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Es zeigte sich, dass
sich bei einer vegetarischen Ernährung der Phosphorspiegel im Blut deutlich
niedriger hält. Auch die Phosphorausscheidung im Urin war geringer als bei
Patienten mit fleischbetonter Ernährung. Bei den vegetarischen und den
omnivoren Mahlzeiten waren Proteingehalt und Phosphorgehalt gleich hoch. Die
Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass offensichtlich die Quelle der
Proteine den Phosphorspiegel signifikant beeinflusst. Proteine pflanzlichen
Ursprungs sind also wesentlich verträglicher als tierische Proteine. Bei der
Anwendung pflanzlicher Proteine könnte auch die Verzehrmenge erhöht werden,
ohne den Phosphorspiegel negativ zu beeinflussen.
Referenz:
sciencedaily.com, 2010/12: Kidney disease patients: Vegetarian diet lowers
blood and urine phosphorous levels, study suggests
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Fleischkonsum fördert
Arteriosklerose
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In Korea wurde untersucht, wie sich
der Fleischverzehr auf die Dicke der Halsschlagader auswirkt. An der
Studie nahmen 2374 Erwachsene teil, die weder
Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch eine Krebserkrankung aufwiesen. Die
Dicke der Halsschlagader wurde mittels Ultraschall untersucht, die
Ernährungsgewohnheiten wurden durch einen standardisierten Fragebogen
erfasst. |
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Bild: Rolf
Handtke, pixelio.de |
Es zeigte sich, dass
ein höherer Fleischkonsum mit einer erhöhten Dicke der Halsschlagader
assoziiert war. Auch die Häufigkeit des Fleischkonsums (mehr als fünf
Portionen in der Woche) war mit einer erhöhten Wandstärke assoziiert.
Referenz:
Oh SM et al.: Association between meat consumption and carotid intima-media
thickness in korean adults with metabolic syndrome; J. Prev Med Public Heath
2010 Nov; 43(6): 486-95
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Pflanzenbetonte
Ernährung vermindert Frakturrisiko
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Auf der Basis von Daten der Canadian
Multicentre Osteoporosis Study wurde untersucht, wie sich das
Ernährungsverhalten auf das Frakturrisiko auswirkt. Erfahrungsgemäß gibt
es ja Menschen, die sich wesentlich leichter die Knochen brechen als
andere. Es zeigte sich, dass eine Ernährungsform basierend auf Gemüse,
Obst und Vollkornprodukten das Risiko für Knochenbrüche verminderte.
Referenz:
Lisa Langsetmo et al.: Dietary patterns and incident low-trauma
fractures in postmenopausal women and men aged >= 50 Y: a
population-based cohort study; ajcn.org, August 24, 2010 |
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Homocystein und
vegetarische Ernährung
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Vegetarier bilden eine
Risikogruppe für eine niedrige Vitamin-B12-Aufnahme. Ein
Vitamin-B12-Mangel wiederum kann die Homocysteinkonzentration im
Blutplasma erhöhen, wodurch das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen
ansteigen könnte. |
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Bild:
Klaus-Stevens, pixelio.de |
Wissenschaftler aus Taiwan untersuchten in einer Studie die
Homocystein- und Vitamin-B12-Konzentrationen bei vegetarischen Eltern und
Vorschulkindern und verglichen diese mit den Werten von Mischköstlern. In
die Studie wurden 56 Mischköstler sowie 42 Vegetarier einbezogen.
Hinsichtlich der Folsäureaufnahme zeigte sich sowohl bei den Eltern als
auch bei den Vorschulkindern kein signifikanter Unterschied zwischen
Vegetariern und Mischköstlern. Die Homocysteinkonzentrationen bei den
Vegetariern bewegten sich in einem physiologischen Bereich. Sie waren nur
geringfügig höher als die der Mischköstler. Die Mischköstler hatten eine
signifikant höhere Vitamin-B12-Aufnahme als die Vegetarier, dennoch gab es
zwischen den Vegetariern und den Mischköstlern kaum Unterschiede in der
Vitamin-B12-Konzentration. Bei den Mischköstlern war die
Plasma-Homocysteinkonzentration signifikant mit der Folsäurekonzentration
und der Vitamin-B12-Aufnahme assoziiert.
Die wesentliche Aussage der Studie ist: Bei vegetarischen Eltern und ihren
Kindern im Vorschulalter ist die Vitamin-B12-Aufnahme niedriger als bei
Mischköstler, ihre Vitamin-B12- und Homocysteinkonzentrationen sind jedoch
ähnlich hoch.
Referenz:
Chin-En Yen et al.: Vitamin-B-12 Status is not associated with plasma
homocysteine in parents and their preschool children: Lacto-ovo, lacto, and
ovo vegetarians and Omnivores; Journal of the American College of Nutrition,
vol. 29, No. 1, 7-13 (2010)
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Proteinaufnahme und
Körpergewicht
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Protein hat das Image, ein stärkeres
Sättigungsgefühl als andere Makronährstoffe hervorzurufen, und wird
deshalb zur Vermeidung einer Gewichtszunahme empfohlen. Mit Hilfe von
Daten von Teilnehmern der EPIC-Studie (89.432 Männer und Frauen) wurde
über einen Zeitraum von 6,5 Jahren beobachtet, wie sich die
Proteinzufuhr auf die Gewichtsentwicklung auswirkte. |
Dabei zeigte sich,
dass die Proteinzufuhr insgesamt und die Proteinzufuhr aus tierischen
Quellen bei beiden Geschlechtern mit einer Gewichtszunahme assoziiert
war; am stärksten trat sie bei Frauen auf. Protein aus rotem Fleisch,
aus Fleischprodukten und Geflügel hatte den größten gewichtssteigernden
Effekt. Es gab hingegen keinen Zusammenhang zwischen der Aufnahme
pflanzlicher Proteine und Gewichtsveränderungen.
Referenz:
Halkjaer J et al.: Intake of total, animal and plant protein and
subsequent changes in weight of waist circumference in European men and
women: the diogenes project; Int J obes (Lond.) 2010 Dec 7
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