Wissenschaftler aus Italien führten eine Metaanalyse über Beobachtungsstudien zur vegetarischen und veganen Ernährung durch. In die Auswertung wurden 10 prospektive Kohortenstudien und 68 Querschnittsstudien einbezogen. Bei den Vegetariern und Veganern waren der Body-Mass-Index, das Gesamtcholesterin, das LDL-Colesterin und die Glucosespiegel signifikant niedriger als bei den Mischköstlern. Die Auswertung der Studien zeigte auch ein signifikant vermindertes Risiko für die Entstehung einer koronaren Herzerkrankung und für die Sterblichkeit an koronarer Herzerkrankung sowie für das Auftreten von Krebserkrankungen insgesamt. Bezüglich der gesamten kardiovaskulären Erkrankungen zeigten sich keine Unterschiede. Die Metaanalyse ergab also einen signifikanten Schutzeffekt einer vegetarischen Kost im Hinblick auf die koronare Herzerkrankung und auf die Entstehung von Krebserkrankungen. Bei einer veganen Ernährung war der Schutzeffekt gegen Tumorerkrankungen noch ausgeprägter.  

Referenz:
Dinu M , Abbate R et al.: Vegetarian, vegan diets and multiple health outcomes: a systematic review with meta-analysis of observational studies; Crit Rev Food Sci Nutr. 2016 Feb 6:0.

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich...Zu den Gesundheitsrisiken

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Vegetarische Ernährung ist effektiv zur Gewichtsreduktion

74 Personen mit Typ-2-Diabetes enthielten entweder eine vegetarische Ernährung oder eine konventionelle Antidiabetesdiät. Die vegetarische Ernährung bestand aus Gemüse, einschließlich Hülsenfrüchten, Vollkornprodukte, Obst und Nüssen.
Maximal durfte ein fettreduzierter Joghurt pro Tag gegessen werden. Die konventionelle Diabeteskost richtete sich nach den offiziellen Empfehlungen der European Association for the Study of Diabetes. Beide Ernährungsformen enthielten 500 Kilokalorien weniger im Vergleich zu einer iskalorischen Ernährung...

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Ernährungsgewohnheiten und Brustkrebs

Spanische Wissenschaftler untersuchten bei 1181 Frauen mit Brustkrebs und bei 1.682 gesunden Kontrollpersonen einen möglichen Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem Auftreten der Brustkrebserkrankung. Eine Bevorzugung des Western-Diet-Ernährungstils führte zu einer Erhöhung des Brustkrebsrisikos – sowohl bei prämenopausalen als auch bei postmenopausalen Frauen. Der mediterrane Ernährungsstil zeigte einen protektiven Effekt, aber nur bei postmenopausalen Frauen...

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Fleischverzehr: Risiko für Divertikulose

In einem Fachartikel eines italienischen Wissenschaftlers wurde der Frage nachgegangen, welchen Einfluss Ernährungsgewohnheiten auf das Auftreten von Divertikulose und Divertikulitis hat. Ein höherer Verzehr von rotem Fleisch führt zu einem leicht erhöhten Risiko für eine akute Divertikulitis, speziell, wenn unverarbeitetes rotes Fleisch verzehrt wird...

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