Im Februar 2016 erschien ein Fachartikel in der Zeitschrift "Swiss Medical Weekly", der sich mit dem Zusammenhang zwischen vegetarischen Ernährungsformen und der Knochengesundheit beschäftigte. Vegetarische und vegane Kostformen enthalten eher geringe Mengen an Eiweiß und Calcium. Hieraus könnte abgeleitet werden, dass sie zu einer niedrigeren Knochendichte und zur Osteoporose führen. Dies ist aber nicht der Fall, außer für Veganer mit einer besonders niedrigen Calciumzufuhr. Grundsätzlich gilt, dass eine niedrigere Säurelast der Nahrung mit einer geringeren Knochenresorption und einer höheren Knochendichte assoziiert ist. Die niedrigere Säurelast hängt mit einer höheren Aufnahme von kaliumreichen Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse zusammen. Bei Vegetariern könnte also die geringere Säurelast der wesentliche Grund dafür sein, dass es zu keinen Störungen des Knochenstoffwechsels kommt.

Referenz:
Peter Burckhardt: The role of low acid lad in vegetarian diet on bone health. a narrative review; Published 22 February 2016, doi: 10.4414/smw.2016.14277

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich...Zu den Gesundheitsrisiken

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Vegetarische Ernährung ist effektiv zur Gewichtsreduktion

74 Personen mit Typ-2-Diabetes enthielten entweder eine vegetarische Ernährung oder eine konventionelle Antidiabetesdiät. Die vegetarische Ernährung bestand aus Gemüse, einschließlich Hülsenfrüchten, Vollkornprodukte, Obst und Nüssen.
Maximal durfte ein fettreduzierter Joghurt pro Tag gegessen werden. Die konventionelle Diabeteskost richtete sich nach den offiziellen Empfehlungen der European Association for the Study of Diabetes. Beide Ernährungsformen enthielten 500 Kilokalorien weniger im Vergleich zu einer iskalorischen Ernährung...

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Ernährungsgewohnheiten und Brustkrebs

Spanische Wissenschaftler untersuchten bei 1181 Frauen mit Brustkrebs und bei 1.682 gesunden Kontrollpersonen einen möglichen Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem Auftreten der Brustkrebserkrankung. Eine Bevorzugung des Western-Diet-Ernährungstils führte zu einer Erhöhung des Brustkrebsrisikos – sowohl bei prämenopausalen als auch bei postmenopausalen Frauen. Der mediterrane Ernährungsstil zeigte einen protektiven Effekt, aber nur bei postmenopausalen Frauen...

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Fleischverzehr: Risiko für Divertikulose

In einem Fachartikel eines italienischen Wissenschaftlers wurde der Frage nachgegangen, welchen Einfluss Ernährungsgewohnheiten auf das Auftreten von Divertikulose und Divertikulitis hat. Ein höherer Verzehr von rotem Fleisch führt zu einem leicht erhöhten Risiko für eine akute Divertikulitis, speziell, wenn unverarbeitetes rotes Fleisch verzehrt wird...

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