Wissenschaftler der University of Oxford haben untersucht, welche ökonomischen und ökologischen Auswirkungen verschiedene Ernährungsstile international haben. Dabei kamen sie zu sehr eindeutigen Ergebnissen: Wenn sich weltweit alle Menschen von heute auf morgen vegan oder zumindest gesünder ernähren würden, gäbe es bis 2050 etwa fünf bis acht Millionen weniger Tote durch ein geringeres Auftreten von Herzerkrankungen, Schlaganfällen oder Diabetes. Die Sterberate sänke also um sieben Prozent. Die Emissionen aus dem Bereich der Nahrungsmittelproduktion würden um etwa zwei Drittel zurückgehen, was ein erheblicher Beitrag wäre. Ein Viertel der gesamten Treibhausemissionen geht nämlich auf das Nahrungskonto. Bis zum Jahr 2050 könnten durch geringere Pflege und Gesundheitskosten 735 Mrd. Dollar bis über eine Billion Dollar eingespart werden.

Referenz:
Marco Springmann,  H. Charles J. Godfray et al.: Analysis and valuation of the health and climate change cobenefits of dietary change; Proc Natl Acad Sci U S A. 2016 Mar 21. pii: 201523119.

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich...Zu den Gesundheitsrisiken

Spenden

Wir freuen uns, wenn Sie mit einer kleinen Spende die Verbreitung der Botschaft "Fleisch macht krank" unterstützen.

Vegetarische Ernährung ist effektiv zur Gewichtsreduktion

74 Personen mit Typ-2-Diabetes enthielten entweder eine vegetarische Ernährung oder eine konventionelle Antidiabetesdiät. Die vegetarische Ernährung bestand aus Gemüse, einschließlich Hülsenfrüchten, Vollkornprodukte, Obst und Nüssen.
Maximal durfte ein fettreduzierter Joghurt pro Tag gegessen werden. Die konventionelle Diabeteskost richtete sich nach den offiziellen Empfehlungen der European Association for the Study of Diabetes. Beide Ernährungsformen enthielten 500 Kilokalorien weniger im Vergleich zu einer iskalorischen Ernährung...

Weiterlesen ...
Ernährungsgewohnheiten und Brustkrebs

Spanische Wissenschaftler untersuchten bei 1181 Frauen mit Brustkrebs und bei 1.682 gesunden Kontrollpersonen einen möglichen Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem Auftreten der Brustkrebserkrankung. Eine Bevorzugung des Western-Diet-Ernährungstils führte zu einer Erhöhung des Brustkrebsrisikos – sowohl bei prämenopausalen als auch bei postmenopausalen Frauen. Der mediterrane Ernährungsstil zeigte einen protektiven Effekt, aber nur bei postmenopausalen Frauen...

Weiterlesen ...
Fleischverzehr: Risiko für Divertikulose

In einem Fachartikel eines italienischen Wissenschaftlers wurde der Frage nachgegangen, welchen Einfluss Ernährungsgewohnheiten auf das Auftreten von Divertikulose und Divertikulitis hat. Ein höherer Verzehr von rotem Fleisch führt zu einem leicht erhöhten Risiko für eine akute Divertikulitis, speziell, wenn unverarbeitetes rotes Fleisch verzehrt wird...

Weiterlesen ...
Zum Seitenanfang