Plünderung der Meere weltweit subventioniert

 fischernetz 470

Unmittelbar vor der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) im Dezember 2017 in Buenos Aires berichteten verschiedene Medien über die Praxis der Subventionierung der Fangflotten. Die Frankfurter Rundschau schrieb am 11.12.2017, dass in keinem Bereich der großen Wirtschaftsnationen die Heuchelei deutlicher ist als bei der Hochseefischerei. Mit bis zu 35 Mrd. US-Dollar werden die Fangflotten weltweit subventioniert, was den Fischfang überhaupt erst profitabel macht. Anna Holl-Buhl von der Umweltschutzorganisation WWF sagt sinngemäß, dass erst durch Treibstoffsubventionen sich die Jagd nach Fischen rechnen würde. Wer die Anfahrt selbst zahlen müsse, würde sich wesentlich schwerer tun, die Fischbestände auf hoher See oder vor der Küste weit entfernter Drittstaaten zu plündern.

Seit Jahren geloben die Industriestaaten, diesem Subventionswahnsinn ein Ende zu bereiten. Um die Staatsgelder in Anspruch zu nehmen, legen sich die Flottenbesitzer sogar immer mehr Schiffe zu, was die Überfischung der Meere dann noch weiter vorantreibt.

Am 14.12.2017 ging dann die Meldung durch die Presse, dass die WTO-Konferenz in Argentinien ergebnislos zu Ende gegangen sei. Es wird sich also an der subventionierten Überfischung der Meere nichts ändern. Man darf gespannt sein, wie lange es noch dauert, bis der letzte Fisch aus den Meeren herausgefischt wird.

Referenz:

  • Frankfurter Rundschau, 11.12.2017: Subventionen für Plünderer der Meere
  • Zeit.de, 14.12.2017: WTO-Länder einigen sich in keinem einzigen Punkt

Vegetarische Ernährung beeinflusst Risiko für Fettlebererkrankung

Fruechte 200Forscher aus Taiwan untersuchten das Auftreten einer Fettlebererkrankung bei 2.127 Nichtvegetariern und 1.273 Vegetariern. Die Vegetarier hatten ein niedrigeres Risiko für eine Fettleber im Vergleich zu den Mischköstlern. Vegetarische Ernährungsformen, die Fleisch und Fisch durch Soja ersetzen  und raffinierte Kohlenhydrate durch Vollkornprodukte, könnten also invers mit der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung assoziiert sein.

Referenz:
Tina H Chiu, Ming-Nan Lin et al.: Vegetarian diet, food substitution, and nonalcoholic fatty liver; Tzu Chi Medical Journal, date of web publication: 27.02.2018

 

Vegetarische Ernährung beeinflusst Knochendichte

Kanadische Wissenschaftler publizierten einen Fachartikel, der sich mit dem Einfluss verschiedener Ernährungsstile auf die Knochengesundheit bei Heranwachsenden beschäftigte. Dabei wurden fünf verschiedene Ernährungsstile unterschieden. Ein vegetarischer Ernährungsstil mit einem hohen Verzehr von dunkelgrünem Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Früchten, Magermilchprodukten während der Pubertät war positiv mit der Knochendichte verbunden.

Referenz:
Movassagh EZ, Baxter-Jones ADG et al.: Vegetarian-style dietary pattern during adolescence has long-term positive impact on bone from adolescence to young adulthood: a longitudinal study; Nutr J. 2018 Feb 28;17(1):36. doi: 10.1186/s12937-018-0324-3.

 

Hypertonierisiko bei mexikanischen Frauen

bluthochdruck 200

Von mexikanischen Forschern wurde untersucht, wie sich verschiedene Ernährungsformen auf das Risiko für arterielle Hypertonie bei mexikanischen Frauen auswirkten. Dabei zeige sich, dass ein vegetarisches Ernährungsmuster nicht mit einem erhöhten Hypertonierisiko einherging. Der Western-Diet-Ernährungsstil und auch der sogenannte moderne Ernährungsstil mit einer hohen Zufuhr von Torillas, Peperonis und Softdrinks erhöhte das Hypertonierisiko.

Referenz:
Adriana Monge, Martín Lajous et al: Western and Modern Mexican dietary patterns are directly associated with incident hypertension in Mexican women: a prospective follow-up study, Nutr J. 2018; 17: 21., Published online 2018 Feb 14.

 

Ernährungsgewohnheiten und ADHS

In einer Studie in China wurde untersucht, inwieweit Ernährungsgewohnheiten das Auftreten von ADHS-Symptomen beeinflussten. Dabei zeigte sich, dass ein Ernährungsmuster mit viel verarbeiteten Nahrungsmitteln und ein so genanntes „Snack-Ernährungsmuster“ positiv mit ADHS korrelierten. Ein vegetarisches Ernährungsmuster korrelierte hingegen negativ mit ADHS-Symptomen.

Referenz:
Yan S, Cao H et al.: Dietary patterns are associated with attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD) symptoms among preschoolers in mainland China; Eur J Clin Nutr. 2018 Mar 13.

 

Art der Fleischzubereitung beeinflusst Diabetesrisiko

Fleisch Feuer 200Im März 2018 publizierte die Fachzeitung Diabetes Care die Ergebnisse von Studien, in denen ein möglicher Zusammenhang zwischen der Art der Fleischzubereitung und dem Diabetesrisiko publiziert wurde. Das Risiko für Typ-2-Diabetes war unabhängig von der Verzehrmenge dann besonders hoch, wenn sowohl rotes Fleisch wie auch Geflügel über offener Flamme oder durch Kochen mit hohen Temperaturen zubereitet wurde.

Referenz:
Gang Liu, Geng Zong et al.: Meat Cooking Methods and Risk of Type 2 Diabetes: Results From Three Prospective Cohort Studies; Diabetes Care 2018 Mar; dc171992.

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich...Zu den Gesundheitsrisiken

Spenden

Wir freuen uns, wenn Sie mit einer kleinen Spende die Verbreitung der Botschaft "Fleisch macht krank" unterstützen.

Search

Zum Seitenanfang