«Ich hege keinen Zweifel darüber, daß es ein Schicksal des Menschengeschlechts ist, im Verlaufe seiner allmählichen Entwicklung das Essen von Tieren hinter sich zu lassen.»
(Henry David Thoreau)

Dokumentation

 

Buchempfehlung

Fleisch vergessen

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich!

Trotzdem werden Fleisch, Wurst und Fisch immer noch als normale Bestandteile der menschlichen Ernährung betrachtet; es ist auch der Mythos noch weit verbreitet, dass es sich hierbei um besonders gesunde und hochwertige Nahrungsmittel handelt. Auch viele Angehörige der Heilberufe scheinen immer noch zu glauben, dsas Fleisch »ein Stück Lebenskraft« sei.Im Folgenden werden Fakten vorgestellt, die zeigen, dass der Fleischkonsum mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Diese Aussagen beruhen auf wissenschaftlichen Publikationen, die in der Medline-database als Abstracts oder Originalarbeit nachgelesen werden können...Zu den Gesundheitsrisiken

Studien

  • Veganer haben bessere psychische Befindlichkeit

    US-Wissenschaftler untersuchten den Einfluss von verschiedenen Ernährungsstilen auf die psychische Befindlichkeit. An der Studie nahmen 283 Veganer, 109 Vegetarier und 228 Mischköstler teil. Die Stimmungslage wurde mittels der Depression Anxiety Stress Scale ermittelt. Bei den Veganern zeigten sich testpsychologisch weniger Stimmungsschwankungen. Männliche Veganer hatten im Vergleich zu Vegetariern und Mischköstlern niedrigere Ängstlichkeits-Scores; bei Frauen zeigte sich, dass die Stress-Scores bei Veganerinnen am niedrigsten waren. Außerdem war ein niedriger Verzehr von Süßigkeiten mit geringeren Stress-Scores verbunden. Eine strickte pflanzliche Ernährung hat keinen negativen Einfluss auf die Stimmungslage, ganz im Gegenteil: Die Reduzierung von tierischen Nahrungsmitteln scheint sogar einen positiven Einfluss auf die psychische Befindlichkeit zu haben.

    Referenz:
    Beezhold B et al.: Vegans report less stress and anxiety than omnivores, Nutr. Neurosci. 2014 Nov 21.

     
  • Vegetarische Ernährungsformen und Diabetes

    Wissenschaftler aus den USA und aus Japan untersuchten in einer Metaanalyse, inwieweit vegetarische Ernährungsformen die Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetikern beeinflussen. Die Auswertung von sechs Studien zeigte, dass eine vegetarische Kost im Vergleich zu anderen Kostformen mit einer signifikanten Verminderung von HB1c verbunden war und mit einer nicht signifikanten Verminderung der Blut-Glucose-Konzentrationen. Eine vegetarische Kost ist also mit einer besseren Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetikern assoziiert.

    Referenz:
    Yokoyama Y et al.: Vegetarian diets and glycemic control in diabetes: a systematic review and meta-analysis; Cardiovasc Diagn Ther. 2014 oct, 4(5): 373-82

     
  • Vegetarische Ernährung schützt Gene

    Forscher aus Schweden untersuchten bei Vegetariern und Mischköstlern die Häufigkeit von Micronuclei in Retikulozyten (noch unreife rote Blutkörperchen). Eine vegetarische Kost hatte einen günstigen Effekt hinsichtlich einer Verminderung der Instabilität der Gene.

    Referenz:
    Kotova N, Frostne C et al.: Differences in micronucleus frequency and acrylamide adduct levels with hemoglobin between vegetarians and non-vegetarians; Eur J Nutr. 2014 Nov 16.

     

     
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