Plünderung der Meere weltweit subventioniert

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Unmittelbar vor der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) im Dezember 2017 in Buenos Aires berichteten verschiedene Medien über die Praxis der Subventionierung der Fangflotten. Die Frankfurter Rundschau schrieb am 11.12.2017, dass in keinem Bereich der großen Wirtschaftsnationen die Heuchelei deutlicher ist als bei der Hochseefischerei. Mit bis zu 35 Mrd. US-Dollar werden die Fangflotten weltweit subventioniert, was den Fischfang überhaupt erst profitabel macht. Anna Holl-Buhl von der Umweltschutzorganisation WWF sagt sinngemäß, dass erst durch Treibstoffsubventionen sich die Jagd nach Fischen rechnen würde. Wer die Anfahrt selbst zahlen müsse, würde sich wesentlich schwerer tun, die Fischbestände auf hoher See oder vor der Küste weit entfernter Drittstaaten zu plündern.

Seit Jahren geloben die Industriestaaten, diesem Subventionswahnsinn ein Ende zu bereiten. Um die Staatsgelder in Anspruch zu nehmen, legen sich die Flottenbesitzer sogar immer mehr Schiffe zu, was die Überfischung der Meere dann noch weiter vorantreibt.

Am 14.12.2017 ging dann die Meldung durch die Presse, dass die WTO-Konferenz in Argentinien ergebnislos zu Ende gegangen sei. Es wird sich also an der subventionierten Überfischung der Meere nichts ändern. Man darf gespannt sein, wie lange es noch dauert, bis der letzte Fisch aus den Meeren herausgefischt wird.

Referenz:

  • Frankfurter Rundschau, 11.12.2017: Subventionen für Plünderer der Meere
  • Zeit.de, 14.12.2017: WTO-Länder einigen sich in keinem einzigen Punkt

Verzehr von Fleisch beeinträchtigt Fitness bei Senioren

Senior 200Wissenschaftler aus Spanien haben im April 2018 publiziert, dass ein höherer Konsum von Fleischprodukten mit einer geringeren körperlichen Fitness verbunden war.

Referenz:
Struijk EA, Banegas JR et al.: Consumption of meat in relation to physical functioning in the Seniors-ENRICA cohort; BMC Med. 2018 Apr 5;16(1):50.

Hoher Verzehr von rotem Fleisch und Fleischprodukten und Stoffwechselerkrankungen

Wissenschaftler aus Israel untersuchten bei 789 Personen, die sich einer Koloskopie unterzogen, die Leber mittels Ultraschall und die Insulinresistenz. Außerdem wurden bei den Studienteilnehmern mittels Fragebogen die Zubereitungsmethoden für Fleisch abgefragt.

Ein hoher Verzehr von Fleisch und / oder Fleischprodukten war unabhängig mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für eine nichtalkoholischen Fettlebererkrankung und mit einer Insulinresistenz assoziiert. Eine hohe Aufnahme von heterozyklischen Aminen war ebenfalls mit Insulinresistenz assoziiert.

Bei der Behandlung der Fettlebererkrankung sollte also vor allem der Verzehr von Fleisch eingeschränkt werden, das auf ungesunde Art und Weise zubereitet wird.

Referenz:
Zelber-Sagi S, Ivancovsky-Wajcman D et al.: High red and processed meat consumption is associated with non-alcoholic fatty liver disease and insulin resistance; J Hepatol. 2018 Mar 15. pii: S0168-8278(18)30058-8.

Einfluss der Ernährungsgewohnheiten auf die Mukosabarriere des Darms

Darm 200US-Wissenschaftler untersuchten anhand von Daten der Nurses Health Study and Health Professionals Follow-Up Study, wie sich die Ernährungsgewohnheiten auf den Plasmamarker sCD14 auswirkte. Dieses Molekül gilt als Marker für eine vermehrte Durchlässigkeit des Darms. Es zeigte sich, dass eine Bevorzugung des Western-Diet-Ernährungsstils mit einer Permeabilität der Darmwand assoziiert war, speziell in Verbindung mit einer hohen Alkoholzufuhr und einer erhöhten Entzündungsaktivität.

Referenz:
Tabung FK, Birmann BM et al.: Influence of Dietary Patterns on Plasma Soluble CD14, a Surrogate Marker of Gut Barrier Dysfunction; Curr Dev Nutr. 2017 Nov 1;1(11). pii: e001396.

Fleischprotein erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Forscher der Loma Linda University in Kalifornien konnten nachweisen, dass der Verzehr von großen Mengen an Fleischprotein das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 60 Prozent erhöhte, während der Verzehr von Proteinen in Nüssen und Samen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 40 Prozent verminderte.

In die Studie wurden Daten von mehr als 81.000 Studienteilnehmer der Health Study-2 cohort einbezogen.

Referenz:
ScienceDaily, 3. April 2018: Meat protein is unhealthy, but protein from nuts and seeds is heart smart

Vegetarische Ernährung verringert Diabetesrisiko

Wissenschaftler aus Taiwan untersuchten bei der buddhistischen Bevölkerung über einen Zeitraum von ca. fünf Jahren, wie sich eine vegetarische Ernährung auf das Diabetesrisiko auswirkte. Eine konstante vegetarische Ernährung reduzierte das Diabetesrisiko um 35 Prozent, bei der Umstellung einer Mischkost zur vegetarischen Ernährung war das Risiko sogar um 53 Prozent vermindert. Dieser Effekt war unabhängig vom BMI.

Referenz:
Tina H. T. Chiu, Wen-Harn Pan et al: Vegetarian diet, change in dietary patterns, and diabetes risk: a prospective study; Nutrition & Diabetesvolume 8, Article number: 12 (2018)

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich...Zu den Gesundheitsrisiken

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