«Wie kann man nur irgend etwas essen, das Augen hat!»
(Will Kellogg)

Studien

  • Lachs soll sich vegetarisch ernähren

    Lachs 200Wie das Handelsblatt am 08.03.2017 berichtete, sollen jetzt Omega-3-Fettsäuren aus Algen das Fischöl bei der Lachsfütterung ersetzen. Immerhin werden 2,72 Mio. Tonnen Wildfisch jährlich für die Produktion von Fischmehl oder Fischöl verwendet. 2,6 Kilogramm Wildfisch werden benötigt, um ein Kilogramm Lachs zu züchten. Weil das viel zu viel ist, soll dem Lachs jetzt Algenöl verfüttert werden.

    Kommentar:
    Wäre es nicht noch besser, wenn die Lachsesser zum Vegetarier werden würden? Das würde die Fischbestände am meisten schonen.

    Referenz:
    handelsblatt.com, 08.03.2017: Der Lachs soll zum Vegetarier werden

     
  • Übergewichtige sollten pflanzenbetont essen

    Uebergewicht 200Übergewichtige Personen haben ein erhöhtes Risiko für entzündungsbedingte Folgeschäden. Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung haben Interventionsstudien zum Thema Ernährung und Übergewicht ausgewertet. Eine pflanzenbetonten Ernährung führte zu einer Senkung von Entzündungsmarkern bei übergewichtigen Personen. Wie die Metaanalyse der Interventionsstudie zeigte, war dieser Effekt ausgesprochen deutlich.

    Übergewichtige sollten also hauptsächlich Lebensmittel wie Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und Obst verzehren.

    Referenz:
    netdoktor.de, 15.09.2016: Ernährungstrick: So bleiben Übergewichtige gesund

     
  • Verzehr von rotem Fleisch und Fleischprodukten vermindert die Insulinsensitivität

    Wissenschaftler aus Australien untersuchten, wie sich der Verzehr von viel rotem Fleisch und Fleischprodukten auf die  Insulinsensitivität auswirkte. Sie konnten zeigen, dass ein fleischbetonter Ernährungsstil, einschließlich raffinierter Kohlenhydrate, die Insulinsensitivität verminderte, aber nur bei relativ insulinresistenten Erwachsenen.

    Referenz:
    Kim Y, Keogh JB, Clifton PM et al.: Consumption of red and processed meat and refined grains for 4weeks decreases insulin sensitivity in insulin-resistant adults: A randomized crossover study; Metabolism. 2017 Mar;68:173-183. doi: 10.1016/j.metabol.2016.12.011. Epub 2016 Dec 27.

     
  • Rotes Fleisch erhöht das Risiko für Divertikulitis

    brokkolie 200Die Fachzeitschrift "Gut" publizierte im Januar 2017 die Ergebnisse einer Studie, in der untersucht wurde, ob und in welchem Umfang sich der Verzehr von rotem Fleisch auf das Risiko für Divertikulitis auswirkte. Dabei zeigte sich ein klarer Zusammenhang, nämlich, dass die Aufnahme von rotem Fleisch das Risiko für Divertikulitis erhöhte. Die Studienteilnehmer mit dem höchsten Verzehr an rotem Fleisch entwickelten 58 Prozent häufiger eine Divertikulitis im Vergleich zu den Studienteilnehmern mit dem niedrigsten Fleischkonsum.

    Referenz:
    medicalnewstoday.com, 10.01.2017:  Diverticulitis study: More bad news for lovers of red meat

     
  • Ernährungsgewohnheiten und Brustkrebsrisiko

    Die Jugend und das frühe Erwachsenenalter gelten als kritische Periode für die Entwicklung eines Mammakarzinoms. US-Wissenschaftler untersuchten anhand von Daten der  Nurses' Health Study II, wie sich Ernährungsgewohnheiten auf das Brustkrebsrisiko auswirkten. Sie konnten nachweisen, dass ein entzündungsfördernder Ernährungsstil bei jungen Frauen, z.B. eine hohe Zufuhr von Fleischprodukten, Softdrinks und raffinierten Kohlenhydraten und eine niedrige Zufuhr von grünem Gemüse das Risiko für Brustkrebs vor der Menopause erhöhte. Bei postmenopausalem Brustkrebs zeigte sich dieser Zusammenhang nicht.

    Referenz:
    Harris HR, Willett WC et al.: An Adolescent and Early Adulthood Dietary Pattern Associated with Inflammation and the Incidence of Breast Cancer; Cancer Res. 2017 Mar 1;77(5):1179-1187

     

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich...Zu den Gesundheitsrisiken

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