«Die industrielle Fließbandhaltung von Tieren ist zweifelsohne eines der dunkelsten, schandhaftesten Kapitel der menschlichen Kultur.»
(Konrad Lorenz)

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Obwohl die Zahl der Vegetarier in Deutschland tendenziell zunimmt und auch die vegane Kost immer mehr an Liebhaber gewinnt, wird in Deutschland mehr denn je geschlachtet.

Die Schlachtzahlen erreichten im Jahr 2016 Höchstwerte: 8,25 Millionen Tonnen Fleisch wurden im Jahr 2016 "produziert", eine Steigerung von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dafür mussten nach Aussage des Statistischen Bundesamtes sag und schreibe über 59 Millionen Schweine und 3,6 Millionen Rinder geschlachtet werden. Die Menge an geschlachtetem Geflügelfleisch wird mit 1,5 Millionen Tonnen beziffert. Verschiedenen Medienberichten zufolge exportieren viele Schlachthöfe die Hälfte ihrer "Produktionen" ins Ausland.

Referenz:
n-tv, 07.02.2017: Fleischproduktion steigt auf Rekordhoch

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Verheizte Kühe für Billigmilch: Doku der ARD

Khe 200Die Deutschen konsumierten im Jahr 2014 pro Kopf durchschnittlich 125,10 kg Milch und Milchprodukte. Um diesen gewaltigen Bedarf an Milch zu decken werden Millionen Kühe gehalten, 2014 waren es allein in Bayern über 1,2 Mio, deutschlandweit zählte man über 4,3 Mio.

Milch ist zu einem Billigprodukt geworden, das es schon für 0,55 Cent pro Liter im Supermarkt gibt. Aber wo kommt die Milch eigentlich her, wie wird sie produziert? Man weiß wenig über das Leid der Milchkühe, und möchte es im Grunde auch gar nicht wissen - das ist so wie beim Steak -, sonst könnte ja einem der Appetit vergehen.

Die ARD wollte es genauer wissen und recherchierte, wie es der "Milchmaschine Kuh" geht. Die Dokumentation „Verheizt für billige Milch – Das Leiden der deutschen Turbokühe“ von Monika Anthes und Edgar Verheyen wurde Ende Juli 2015 im ARD-Politikmagazin REPORT-Mainz ausgestrahlt und zeigt das Elend der Turbokühe ungeschminkt auf.

Viele Bauern passten sich in den letzten Jahren dem Trend der Milchwirtschaft an und sattelten um auf Zuchtkühe, die wesentlich mehr geben, als es der Natur eigentlich entspricht.  Es sind sogenannte Hochleistungskühe oder Turbokühe, bei denen jährlich 10.000 Liter abgemolken werden, anstatt wie früher 6.000 Liter. Um dieses Ziel zu erreichen, bekommen die Tiere teures Kraftfutter, das gar nicht „kuhgerecht“ ist und die Tiere krank macht, so die Recherche von ARD...

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