Fischernetz 470

Zeit online berichtete am 02. September 2015 unter dem Titel "Leergefischt" über die Fischerei in China. Das Meer von der chinesischen Küste ist so gut wie leergefisch, deshalb fischt nun die chinesische Flotte in ausländischen Gewässern. Die chinesische Fischereiflotte ist mit Abstand die größte Flotte der Welt und etwa viermal so groß wie die der EU. Mittlerweile stammt jeder dritte Fisch aus chinesicher Produktion. In einer canadischen Studie, die vor zwei Jahren publiziert wurde, kam zum Ausdruck, dass China seine Fangmengen systematisch frisiere, um eine mögliche Überfischung zu vertuschen. China verwendet besonders belastende Fischereitechniken, wie z.B. die Grundschleppnetze. Die chinesische Hochseeflotte erhält von Seiten des Staates zahlreiche Vergünstigungen, z.B. Subventionierung des Treibstoffs, keine Importzölle, keine Mehrwertsteuer und Unternehmenssteuer. China will jetzt auch die Fanggründe in der Antarktis erschließen und dort vor allen Dingen Krill fangen, um daraus Fischmehl für seine Aquakulturen herzustellen.

Referenz:
zeit.de, 02.09.2015: Leergefischt

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