Weniger oxidativer Stress bei pflanzlicher Kost

vegetarisch

Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung publizierten im Januar 2021 einen systematischen Übersichtsartikel über den Einfluss von Ernährungsgewohnheiten auf Biomarker des oxidativen Stresses und der Entzündungsaktivität. Insgesamt wurden 29 Studien ausgewertet, davon 16 Beobachtungsstudien und 13 Interventionsstudien. Es gibt eine Evidenz dafür, dass pflanzen-betonte Ernährungsformen mit einem geringeren oxidativen Stress und einer geringeren Entzündungsaktivität assoziiert sind. Der Western-Diet-Ernährungsstil sowie Junkfood begünstigen oxidativen Stress und Entzündungen.

Referenz:
Manije Darooghegi Mofrad, Hadis Mozaffari et al.: The association of red meat consumption and mental health in women: A cross-sectional study; Complement Ther Med 2021 Jan;56:102588.

 

 

Hohe Zufuhr tierischer Nahrungsmittel erhöht Risiko für Linksherzinsuffizienz

US-Wissenschaftler untersuchten in einer Studie den Einfluss von Ernährungsgewohnheiten auf das Risiko für eine Linksherzinsuffizienz. An der Untersuchung nahmen 456 Personen der Bogalusa Heart Study teil. Ernährungsformen mit einem hohen Anteil tierischer Nahrungsmittel und einem geringen Anteil an pflanzlichen Nahrungsmitteln waren mit einem erhöhten Risiko für Linksherzinsuffizienz assoziiert. Ein höherer Verzehr von Hülsenfrüchten und Gemüse war tendenziell mit einem geringeren Risiko für Linksherzinsuffizienz verbunden.

Referenz:
Alexander C Razavi, Lydia A Bazzano et al.: Consumption of animal and plant foods and risk of left ventricular diastolic dysfunction: the Bogalusa Heart Study; ESC Heart Fail. 2020 Oct;7(5):2700-2710.

 

 

Verzehr von rotem Fleisch und Fleischprodukten erhöht Risiko für Depressionen

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Italienische Wissenschaftler publizierten im September 2020 einen systematischen Übersichtsartikel und eine Metaanalyse über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von rotem Fleisch und Fleischprodukten und dem Risiko für Depressionen. In die Auswertung wurden 17 Studien einbezogen. Die Auswertung der Metaanalyse zeigte eine signifikante Assoziation zwischen dem Verzehr von rotem Fleisch und Fleischprodukten und dem Risiko für Depressionen.

Referenz:
Nucci D, Fatigoni C et al.: Red and Processed Meat Consumption and Risk of Depression: A Systematic Review and Meta-Analysis; Int J Environ Res Public Health. 2020 Sep 14;17(18):6686.

 

 

Hoher Verzehr von rotem Fleisch erhöhte die Sterblichkeit bei amerikanischen Frauen afrikanischen Ursprungs

US-Wissenschaftler untersuchten im Rahmen der Black Women`Health Study den Einfluss des Verzehrs von rotem Fleisch auf die Sterblichkeit. An der Studie nahmen 56.314 Frauen teil. Der Beginn der Langzeitstudie war im Jahr 1995. 2017 waren 5.054 Studienteilnehmerinnen verstorben, 1.354 an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und 1.801 an Tumorerkrankungen. Im Vergleich zu einem sehr geringen Fleischkonsum (unterstes Quintil) war ein hoher Fleischkonsum (oberstes Quintil) mit einem ca. 1,5-fach erhöhten Sterblichkeitsrisiko assoziiert. Der Verzehr von rotem Fleisch war auch mit einer erhöhten Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden.

Referenz:
Shanshan Sheehy, Julie R Palmer et al.: High Consumption of Red Meat Is Associated with Excess Mortality Among African-American Women; J Nutr 2020 Dec 10;150(12):3249-3258.

 

 

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich...Zu den Gesundheitsrisiken

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