Das Virus: Der Mensch

Sterbender Wald

Vor 1,5 Jahren schien die Welt noch in Ordnung zu sein – zumindest in der westlichen Welt. Dann kam die Seuche – fast über Nacht – und stellt seitdem das Leben nahezu der gesamten Menschheit auf den Kopf. Seit Ausbruch bis Mitte Mai 2021 haben sich laut WHO weltweit über 160 Mio. Menschen infiziert. Über 3,3 Mio. Menschen sind gestorben. Die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher liegen. (1)

Dabei kam die Seuche keineswegs so überraschend, wie so manch einer glaubt und jetzt schockiert ist. Die Wissenschaft warnt seit Jahren – nein, seit Jahrzehnten – vor den Folgen des drohenden Klimawandels, und die Entstehung von Seuchen ist nur eine der bitteren Wirkungen unseres egoistischen globalen Handelns.... weiter: http://nach12.info/das-virus-der-mensch/

 

 

Pflanzenbetonte Ernährung vermindert oxidativen Stress

Wissenschaftler aus Deutschland publizierten einen systematischen Übersichtsartikel über Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten und Biomarkern von oxidativem Stress und Entzündung. In die Auswertung wurden insgesamt 29 Studien einbezogen. Pflanzenbasierte Ernährungsformen sind mit geringeren Spiegeln von oxidativem Stress und Entzündung assoziiert und als valide Maßnahmen zur Prävention chronischer Erkrankungen anzusehen.

Referenz:
Krasimira Aleksandrova, Liselot Koelman et al.: Dietary patterns and biomarkers of oxidative stress and inflammation: A systematic review of observational and intervention studies; Redox Biology, Volume 42, June 2021, 101869

 

Fleischverzehr und Demenzrisiko

Wissenschaftler aus den USA und Großbritannien untersuchten bei 493.888 Studienteilnehmern der UK Biobank cohort einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Fleischverzehr und dem Risiko für die Entwicklung von Demenzerkrankungen. Dabei zeigte sich der Verzehr von verarbeiteten Fleischprodukten als möglicher Risikofaktor für die Entstehung einer Demenz.

Referenz:
Huifeng Zhang, Darren C Greenwood et al.: Meat consumption and risk of incident dementia: cohort study of 493,888 UK Biobank participants; Am J Clin Nutr. 2021 Mar 22

 

Fleischverzehr begünstigt das Risiko für die nichtalkoholische Fettlebererkrankung

Wissenschaftler aus China untersuchten bei Personen, die 45 Jahre und älter waren, einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Fleischverzehr und dem Risiko für die nichtalkoholische Fettlebererkrankung. Ein hoher Verzehr von rotem Fleisch war positiv mit dem Risiko für die nichtalkoholische Fettlebererkrankung assoziiert. Es fanden sich auch signifikante Assoziationen zwischen der Aufnahme von rotem Fleisch und den Spiegeln von Gamma GT, AST und ALT, Triglyceriden und HDL-Cholesterin. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass eine Reduzierung des Verzehrs von Fleisch das Risiko für die nichtalkoholische Fettlebererkrankung vermindern könnte.

Referenz:
Hewei Peng, Xiaoxu Xie et al.: Association of meat consumption with NAFLD risk and liver-related biochemical indexes in older Chinese: a cross-sectional study; BMC Gastroenterology volume 21, Article number: 221 (2021)

 

Der Verzehr von rotem Fleisch und von verarbeiteten Fleischprodukten erhöht Risiko für eine Dyslipidämie

 Wissenschaftler aus Korea untersuchten bei 20.407 Studienteilnehmern, wie sich der Verzehr von Fleisch und von Fleischprodukten auf Parameter des Fettstoffwechsels auswirkte. Ein hoher Verzehr von rotem Fleisch war bei Männern mit einem 34 Prozent erhöhten Risiko für eine Hypercholesterinämie assoziiert, bei Frauen waren es 10 Prozent. Ein hoher Verzehr von verarbeiteten Fleischprodukten erhöhte das Risiko für zu hohe Cholesterinwerte um 38 Prozent bei Männern und um 9 Prozent bei Frauen. Das Risiko für zu hohe Triglycerid-Werte war bei Männern um 29 Prozent und bei Frauen um 18 Prozent erhöht. Die Studie liefert also einen überzeugenden Beweis dafür, dass der Verzehr von rotem Fleisch und von verarbeiteten Fleischprodukten bei einer asiatischen Bevölkerung zu einem erhöhten Risiko für eine Dyslipidämie führt.

Referenz:
Seong-Ah Kim, Sangah Shin: Red meat and processed meat consumption and the risk of dyslipidemia in Korean adults: A prospective cohort study based on the Health Examinees (HEXA) study; Nutrition, Metabolism and Cardiovascular Diseases; Volume 31, Issue 6, 7 June 2021, Pages 1714-1727

 

Vegane Ernährung senkt TMAO-Spiegel und verbessert die Glukosetoleranz

TMAO kann im Darm als Folge des Fleischkonsums gebildet werden und vermag kardiometabolische Erkrankungen zu begünstigen. TMAO ist die Abkürzung für Trimethylamin-N-oxid. Britische Wissenschaftler untersuchten, wie sich eine vegane Ernährung über einen Zeitraum von acht Wochen auf die Glukosetoleranz und Plasma-TMAO-Spiegel bei Mischköstlern auswirkte. Die vegane Ernährung erwies sich bei Personen mit Übergewicht oder Störungen des Blutzuckerstoffwechsels als effektive Strategie zur Verbesserung der Glukosetoleranz und zur Reduzierung der TMAO-Spiegel.

Referenz:
Mauro Lombardo, Giovanni Aulisa et al.: Association of Urinary and Plasma Levels of TrimethylamineN-Oxide (TMAO) with Foods; Nutrients 2021,13, 1426

 

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich...Zu den Gesundheitsrisiken

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