«Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt: ‹Es sind ja nur Tiere.›»
(Theodor W. Adorno)

Studien 2016

In China wurde eine Multicenterstudie über den Einfluss von Ernährungsgewohnheiten auf das Risiko für Tumore im HNO-Bereich durchgeführt. Die chinesischen Wissenschaftler konnten nachweisen, dass der Verzehr von Fleischprodukten mit einem erhöhten Risiko verbunden war, wohingegen ein hoher Verzehr von Obst und Gemüse das Risiko verminderte.

Referenz:
Butler C, Lee Ya: Diet and the risk of head-and-neck cancer amonge never-smokers and smokers in a Chinese population; Cancer Epidemiol, 2018 Dec 2;46:20-26

Archiv - Studien 2016

Aus dem Archiv

Vegetarische Ernährung - gesund für die Erde und den Menschen

Wissenschaftler der University of Oxford haben untersucht, welche ökonomischen und ökologischen Auswirkungen verschiedene Ernährungsstile international haben. Dabei kamen sie zu sehr eindeutigen Ergebnissen: Wenn sich weltweit alle Menschen von heute auf morgen vegan oder zumindest gesünder ernähren würden, gäbe es bis 2050 etwa fünf bis acht Millionen weniger Tote durch ein geringeres Auftreten von Herzerkrankungen, Schlaganfällen oder Diabetes. Die Sterberate sänke also um sieben Prozent. Die Emissionen aus dem Bereich der Nahrungsmittelproduktion würden um etwa zwei Drittel zurückgehen, was ein erheblicher Beitrag wäre. Ein Viertel der gesamten Treibhausemissionen geht nämlich auf das Nahrungskonto. Bis zum Jahr 2050 könnten durch geringere Pflege und Gesundheitskosten 735 Mrd. Dollar bis über eine Billion Dollar eingespart werden.

Referenz:
Marco Springmann,  H. Charles J. Godfray et al.: Analysis and valuation of the health and climate change cobenefits of dietary change; Proc Natl Acad Sci U S A. 2016 Mar 21. pii: 201523119.

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