«So lebe ich fettlos, fleischlos, fischlos dahin, fühle mich aber ganz wohl dabei. Fast scheint mir, daß der Mensch gar nicht als Raubtier geboren ist.»
(Albert Einstein)

Studien 2017

Schafe 200Wissenschaftler aus den Niederlanden konnten nachweisen, dass der Fleischverzehr ein Hauptrisikofaktor für Infektionen mit dem Hepatitis-E-Virus darstellte. Dazu wurden Blutspender mit einem vegetarischen Lebensstil sowie Blutspender mit der üblichen Mischkost verglichen.

Referenz:
Slot E, Zaaijer HL,  Molier M et al.: Meat consumption is a major risk factor for hepatitis E virus infection. PLoS One. 2017 Apr 27;12(4):e0176414. doi: 10.1371/journal.pone.0176414. eCollection 2017.

Archiv - Studien 2016

Aus dem Archiv

Fleisch- und Fischverzehr und Bluthochdruck

US-Wissenschaftler untersuchten auf der Basis von drei großen Langzeitstudien, wie sich der Langzeitverzehr von Fleisch auf die Entstehung von Bluthochdruck auswirkte. Im Vergleich zu den Studienteilnehmern, die weniger als ein mal im Monat Fleisch verzehrten, erhöhte sich das Risiko für Bluthochdruck bei täglichem Fleischverzehr um den Faktor 1,3, bei Geflügelfleisch um den Faktor 1,22 und um den Faktor 1,05 bei Seafood. Bei Gesamtbetrachtung aller Fleischarten zeigte sich eine Erhöhung des Hypertonierisikos um den Faktor 1,3, wenn wenigstens einmal täglich Fleisch verzehrt wurde.

Die Autoren der Studie betonten in ihrer Schlussbemerkung, dass sie, im Gegensatz zu ihrer Hypothese, auch einen schwachen aber signifikanten Trend für eine Blutdruckerhöhung bei erhöhtem Konsum von Seafood fanden.


Referenz:
Borgi L1, Curhan GC, et al.: Long-term intake of animal flesh and risk of developing hypertension in three prospective cohort studies; J Hypertens. 2015 Jul 31.

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