Fischer 470

Eine neue interdisziplinäre Studie von verschiedenen Meeresbiologen hat gezeigt, dass es mit der Glaubwürdigkeit des MSC-Siegels nicht sehr weit her ist. In dieser Studie wurden 31 nordeuropäische Fischbestände im Nordostatlantik, die durch zertifizierte Fischerei befischt werden, hinsichtlich ihrer Bestandsgröße und Befischung untersucht. Dabei wurde offenkundig, dass mehr als zehn Bestände stärker befischt wurden, als ökonomisch sinnvoll und ökologisch vertretbar ist. Die Studie zeigte, dass im ersten Jahr der MSC-Zertifizierung elf Fischbestände über der vom MSC festgelegten Obergrenze befischt wurden. Vier Bestände lagen sogar außerhalb sicherer biologischer Grenzen. Bei drei Beständen wurde der erlaubte Fang bis zu 50 Prozent überschritten. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass es offensichtlich keine effektive Kontrolle der Fänge gab, was mit dem Anspruch einer vorbildlichen Fischerei nur schwer vereinbar sei.

Das Problem ist auch, dass jedes Unternehmen den Begriff nachhaltige Fischerei frei verwenden kann und es keine kontrollierten Standards für Umweltlabels gibt.

Referenz:
uni-kiel.de, 24.05.2016: Blaues Siegel für Fischprodukte aus überfischten Beständen kratzt an Glaubwürdigkeit des MSC

Fleisch macht krank!

Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich...Zu den Gesundheitsrisiken

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Vegetarische Ernährung ist effektiv zur Gewichtsreduktion

74 Personen mit Typ-2-Diabetes enthielten entweder eine vegetarische Ernährung oder eine konventionelle Antidiabetesdiät. Die vegetarische Ernährung bestand aus Gemüse, einschließlich Hülsenfrüchten, Vollkornprodukte, Obst und Nüssen.
Maximal durfte ein fettreduzierter Joghurt pro Tag gegessen werden. Die konventionelle Diabeteskost richtete sich nach den offiziellen Empfehlungen der European Association for the Study of Diabetes. Beide Ernährungsformen enthielten 500 Kilokalorien weniger im Vergleich zu einer iskalorischen Ernährung...

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Ernährungsgewohnheiten und Brustkrebs

Spanische Wissenschaftler untersuchten bei 1181 Frauen mit Brustkrebs und bei 1.682 gesunden Kontrollpersonen einen möglichen Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem Auftreten der Brustkrebserkrankung. Eine Bevorzugung des Western-Diet-Ernährungstils führte zu einer Erhöhung des Brustkrebsrisikos – sowohl bei prämenopausalen als auch bei postmenopausalen Frauen. Der mediterrane Ernährungsstil zeigte einen protektiven Effekt, aber nur bei postmenopausalen Frauen...

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Fleischverzehr: Risiko für Divertikulose

In einem Fachartikel eines italienischen Wissenschaftlers wurde der Frage nachgegangen, welchen Einfluss Ernährungsgewohnheiten auf das Auftreten von Divertikulose und Divertikulitis hat. Ein höherer Verzehr von rotem Fleisch führt zu einem leicht erhöhten Risiko für eine akute Divertikulitis, speziell, wenn unverarbeitetes rotes Fleisch verzehrt wird...

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