«Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müßte, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.»
(Christian Morgenstern)

Depressionen bykst 200Chinesische Wissenschaftler führten eine Metaanalyse durch zur Klärung des Zusammenhangs zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem Risiko für Depressionen. Dabei zeigte sich, dass der typische Western-Diet-Ernährungsstil mit einem hohen Verzehr von Fleisch und Fleischprodukten, raffinierten Kohlenhydraten, Süßigkeiten, Milchprodukten mit hohem Fettanteil sowie ein niedriger Verzehr von Obst und Gemüse mit einem erhöhten Risiko für Depressionen assoziiert war.

Referenz:
Li Y, Lv MR, Wei YJ et al.: Dietary patterns and depression risk: A meta-analysis; Psychiatry Res. 2017 Apr 11;253:373-382. doi: 10.1016/j.psychres.2017.04.020.

Archiv - Studien 2017

Aus dem Archiv

Ernährungsmuster und psychische Störungen

Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten bei 3.846 Erwachsenen den Einfluss der Ernährungsgewohnheiten auf die psychische Befindlichkeit. Eine Bevorzugung der laktovegetarischen Ernährung hatte einen protektiven Effekt für Depressionen bei Frauen. Der Western-Diet-Ernährungsstil war mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Depressionen bei Männern und für Angststörungen bei normalgewichtigen Studienteilnehmern assoziiert. Bei Frauen war ein häufiger Verzehr von Fastfood mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von psychologischem Disstress verbunden.

Referenz:
Hosseinzadeh M, Vafa M et al.: Empirically derived dietary patterns in relation to psychological disorders; Public Health Nutr. 2015 Jun 10:1-14.

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