Die fett- und fleischbetonte Atkins-Diät erwies sich in einem Vergleichstest verschiedener Diäten als die deutlich gefährlichste Diätform.

Auf einem Treffen der American Heart Association in Orlando wurde vom Insitut für präventive Kardiologie der Universität von Maryland eine Studie präsentiert, in der 18 Versuchsteilnehmer jeweils einen Monat eine der drei folgenden Diätformen praktizierten, ohne dass dabei eine Gewichtsreduktion angestrebt wurde: Verglichen wurden die Atkins-Diät, die South-Beach-Diät und die Ornish-Diät. Während der Atkins-Phase stiegen einige Entzündungsmarker um 30 Prozent an, außerdem kam es zu einem Anstieg des LDL von 7 Prozent.

Die Atkins-Diät führt also eindeutig schon nach wenigen Wochen zu einer erhöhten Entzündungsbereitschaft des Körpers und zu einer Schädigung der Blutgefäße.

Der Leiter der Studie, Dr. Michael Miller, betonte ausdrücklich, dass aus kardiologischer Sicht die Atkins-Diät auf keinen Fall zu empfehlen sei.

Referenz:
University of Maryland Medical Center, November 6, 2007:
Risk of cardiovascular problems