ORF ON Science berichtete in Bezugnahme auf das britische Magazin „New Scientist“ über Untersuchungen der amerikanischen Wildbiologin Justin Brashares (Universität von Kalifornien) von illegalen Fleischmärkten in verschiedenen Metropolen weltweit. Brashares und ihre Mitarbeiter fanden heraus, dass allein auf acht Märkten mehr als 6000 kg Buschfleisch monatlich verkauft wurde.

Die Biologin entdeckte auf den Märkten Hände, Beine und Köpfe von Schimpansen und Gorillas, außerdem große Mengen an Fleisch von Pavianen und Meerkatzen. Das Fleisch der Wildtiere wird häufig zwischen geräuchertem und getrocknetem Fisch versteckt und so nach Europa und in die USA geschmuggelt. Nach Angaben internationaler Naturschutzorganisationen steht ein Viertel aller Primaten vor der Ausrottung.

Quelle:
Science ORF.at/ APA, 5.7.06