Zusätzlich zur Amyloidhypothese der Alzheimererkrankung gibt es auch vermehrt Hinweise, dass die Sauerstoffversorgung des Gehirns durch andere Faktoren beeinträchtigt ist. Einer dieser Faktoren sind Fibrinklumpen, die sich einer Auflösung widersetzen und die chronische Entzündungen hervorrufen können. Durch Eisenionen kann es zu einer Bildung von Polymeren kommen, die sich einem Abbau widersetzen.

Die Fibrinaggregate können durch Magnesiumionen und durch bestimmte Polyphenole wieder aufgelöst werden. Zur Vorbeugung einer Alzheimererkrankung sollte also die Aufnahme von dreiwertigem Eisen aus rotem Fleisch und aus Fleischprodukten limitiert werden. Empfehlenswert ist eine Erhöhung der Zufuhr von Magnesium auch Chlorophyll und ein vermehrter Konsum von Nahrungsmitteln, die Polyphenole enthalten.

Referenz:
Lipinski B, Pretorius E et al.: The role of iron-induced fibrin in the pathogenesis of Alzheimer´s disease and the protective role of magnesium; Front Hum Neurosci. 2013 Oct 29; 7:735