In einer Studie der Universität Barcelona wurden an vier Orten in Spanien die Quecksilber- und Methylquecksilberkonzentrationen im Haar bestimmt. Es fand sich ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Quecksilberkonzentration in den Haaren und dem Fischkonsum. Bei den Kindern, die mehr als viermal pro Woche Fisch aßen, waren die Quecksilberkonzentrationen in den Haaren fast dreimal höher als bei den Nichtfischessern. Neugeborene von Müttern, die zweimal oder öfter pro Woche Fisch verzehrten, wiesen fast dreifach höhere Quecksilberwerte auf als Neugeborene von Frauen, die kaum Fisch gegessen hatten. Die Quecksilberkonzentrationen in den Haaren überstiegen die EPA-Referenzdosis in 42 Prozent der Fälle. Es bleibt festzuhalten, dass die Quecksilberkonzentration in Spanien sehr hoch ist, bedingt durch den hohen Fischkonsum.

 

Referenz:
Diez S et al: Prenatal and early childhood exposure to mercury and methylmercury in spain, a high-fish-consumer country; Arch Environ Contam Toxicol., 2009 Apr; 56(3): 615-22