Wissenschaftler der Universität von Texas verglichen die Ernährungsgewohnheiten von 884 Patienten mit Blasentumoren mit einer entsprechenden Kontrollgruppe. In der Gruppe mit dem höchsten Verzehr an rotem Fleisch lag das Risiko für die Entstehung einer Blasenkrebserkrankung um 50 Prozent über dem der Personen, die selten rotes Fleisch aßen.
Vor allem die Ernährung mit Steaks, Koteletts und mit gebratenem Speck erwies sich als kritisch, aber auch der Verzehr von scharf erhitztem Hühnerfleisch und Fisch. Die Wissenschafter vermuten, dass für die Erhöhung des Blasenkrebsrisikos die heterozyklischen aromatischen Amine verantwortlich sind. Diese Substanzen bilden sich ab einer Temperatur von 220 Grad verstärkt bei der Zubereitung von Muskelfleisch.

Referenz:
Spiegel-online: Scharf gebratenes Fleisch unter Tumor-Verdacht; 20. April 2010