Eine Arbeitsgruppe der medizinischen Hochschule Bratislava untersuchte die Häufigkeit von oxidativen Molekülschäden (DNA-Strangbrüche, karbonylierte Proteine, Lipidperoxidationsprodukte) bei verschiedenen Ernährungsformen. Bei jüngeren Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zeigte sich kein Unterschied zwischen normalen Mischköstlerinnen und Vegetarierinnen; bei älteren Frauen im Alter zwischen 60 und 70 Jahren hingegen hatten die Vegetarierinnen eine signifikant verminderte Anzahl von DNA-Strangbrüchen, wobei die Konzentrationen denen jüngerer Frauen entsprachen. Oxidative Schäden an Biomolekülen sind wesentlich verantwortlich für die Entstehung chronischer Krankheiten und für den Alterungsprozess.

Die Autoren der Studie schließen daraus, dass durch eine vegetarische Ernährung oxidative Schäden bei zunehmendem Alter verhindert werden könnten.

Referenz:
Krajcovicova-Kudlackova M et al: Effects of diet and age on oxidative damage products in healthy subjects; Physiol Res. 2007 Jul 26